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RCH Agrarinfo

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Kalenderwoche 43
Düngemittel
K+S hat die Kalikonditionen für den Zeitraum November 2018 bis Februar 2019 veröffentlicht. Im Gegensatz zu den Vorjahren wird der Preis für 40er Kornkali nicht gesenkt. Bei Kalimagnesia wird der Preis weiter erhöht.
Im Stickstoffbereich gehen wir von weiteren Preissteigerungen aus. Insbesondere bei Kalkammonsalpeter und AHL werden die Preise in den nächsten Wochen deutlich angehoben werden.



Kalenderwoche 42
Grünland
Es wird jetzt Zeit, das Grünland so gut vorzubereiten, dass wir im nächsten Jahr wieder einen guten und reichlichen ersten Schnitt vom Dauergrünland bekommen. Es hat sich bewährt, auf den Flächen 20 kg/ha Deutsches Weidelgras einzuschlitzen. Dadurch verbessern Sie die Grasnarbe nachhaltig. Bedenken Sie, dass mit dieser einfachen Maßnahme schon jetzt die Weichen für eine gute Silage gestellt werden!



Kalenderwoche 40
Düngemittel

Beeinflusst von einer hohen Nachfrage weltweit, steigende Energiekosten, dem Embargo gegen den Iran und nicht zuletzt auch durch die stark eingeschränkte Exporttätigkeit Chinas werden die Düngerpreise in den nächsten Monaten weiter ansteigen. Das passt nicht recht zur unserer Situation in Norddeutschland, aber man muss sich immer vor Augen führen, dass Deutschland auf dem weltweiten Stickstoffmarkt nur eine untergeordnete Rolle spielt. Nur 0,9 % der weltweit gehandelten N-Düngermenge wird in Deutschland abgesetzt! Unsere Empfehlung zum Vorkauf bleibt weiterhin bestehen. 



Kalenderwoche 39
Getreide
Die Getreidemärkte verharren in einer ungewohnten Stille. Es ist kaum ein Geschäft am Markt vorhanden. Lediglich, wenn seitens der Mischer und Mühlen einige Tonnen Anschlussware fehlen, werden diese aus dem Markt gekauft. Es ist für eine positive Marktentwicklung nicht förderlich, wenn keine Käufer am Markt sind.
Das Exporttempo aus Russland liegt gegenüber dem Vorjahr um 20 % höher. Keiner der Marktteilnehmer glaubt, dass diese Mengen bis zum Jahresende aufrechterhalten bleiben.

Grünland
Nun sind ein paar Liter Regen gefallen. Es wird jetzt Zeit das Grünland so gut vorzubereiten, dass wir im nächsten Jahr wieder einen guten und reichlichen ersten Schnitt vom Dauergrünland bekommen. Es hat sich bewährt auf den Flächen 20 kg/ha Deutsches Weidelgras einzuschlitzen. Mit dieser Maßnahme verbessern sie die Grasnarbe nachhaltig. Bedenken sie, dass mit dieser einfachen Maßnahme die Weichen für eine gute Silage schon jetzt gestellt werden.

Geänderte Öffnungszeiten
Bitte beachten Sie, dass wir ab Montag unsere Öffnungszeiten auf den landwirtschaftlichen Geschäftsstellen ändern. Die Hauptstandorte werden für Sie in der Zeit von 08.00 bis 16.00 Uhr geöffnet sein. Am Samstag haben wir bis Ende Februar nun alle Standorte geschlossen.Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.



Kalenderwoche 38
Getreide
Den Getreidemarkt hat die Meldung eines Ausbruchs der ASP in Belgien fast nicht berührt. Wir bewegen uns unverändert auf dem Niveau der Vorwoche. Logistische Probleme wie Niedrigwasser und mangelnder Frachtraum bestimmen das Tagesgeschäft.
Weiterhin wird dieses Jahr eine enorm große Menge an Körnermais über die norddeutschen Häfen importiert. Für diese Mengen an Mais wird kein Weizen in den Mischungen benötigt, so dass man von höheren Preisen erst zum Winter ausgehen kann.

Düngemittel
Der Düngermarkt zeigt sich weiter fest mit steigender Tendenz bei Stickstoffdüngern. Harnstoff ist international teurer geworden und zieht die anderen N-Dünger mit nach oben. Insbesondere Stickstoffdüngern mit Schwefel werden sich nach unserer Überzeugung noch deutlich verteuern. Hier macht ein früher Vorkauf absolut Sinn.
Denken Sie vor der Aussaat an die Aufkalkung der Ackerböden. Das Kalken ist eine der grundlegendsten und wirtschaftlichsten Maßnahmen im Ackerbau und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden!


 

Kalenderwoche 37
Getreide
Die Preise an der Börse haben sich gefangen. Ein Grund dafür ist, dass Saudi Arabien deutlich mehr Getreide gekauft hat als in der Ausschreibung geplant war. Verkauft haben die komplette Menge Russland und die Ukraine. Man erwartet, dass die Ukraine nun keine nennenswerten freien Mengen mehr zur Verfügung hat.
Mit ein wenig Spannung wird der heutige Bericht der Landwirtschaftskammer der USA erwartet. Es bleibt abzuwarten wie dieser ausfällt und wie die Börsen darauf reagieren. Eine weitere Befürchtung ist, dass der Hurrikane die Maisernte der USA gefährden könnte.



Kalenderwoche 36
Getreide
Getreidebestände niedriger – Erträge geringer – Verbrauch erhöht. All dieses sind die Schlagworte, die feste Märkte erwarten lassen. Tatsächlich haben die Börsen den Rückwärtsgang eingelegt.
Eine zentrale Frage in den nächsten Monaten wird sein, ob die Schwarzmeerregion ihr Exporttempo aufrechterhalten kann. Oder ob Russland auf seinen Weizen eine Exportsteuer legt. Die dortige Regierung hat die Befürchtung, dass das Brot im Inland zu teuer wird, wenn immer mehr Ware zum Exporthafen gefahren wird.



Kalenderwoche 34
Getreide
Die Märkte verharren in Wartestellung. Meldungen über gute Maisernten aus Übersee und nach unten korrigierte Ernterträge halten sich die Waage.
Alle Marktbeobachter erwarten für die kommenden Wochen einen stabilen Getreidemarkt auf ähnlichem Niveau.



Kalenderwoche 33
Getreide
Die Börsen haben nun wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Wenn die Preise weiter steigen, dann kommt aus anderen Ländern Ware, die die Preise drückt. Die fundamentalen Zahlen sprechen für konstante feste Märkte. Die Preise für die Ernte 2019 sind aus heutiger Sicht noch nicht attraktiv genug.

Saaten
Bei den derzeitigen Grünlandbeständen ist mit einem Aufwuchs in diesem Jahr nur schwer zu rechnen. Planen Sie nun schon einen guten ersten Schnitt im nächsten Jahr. Dazu ist es erforderlich, nachdem der jetzige Aufwuchs abgefahren oder im schlimmsten Fall gemulcht wurde, eine Nachsaat einzusäen.
Wir empfehlen 20 kg/ha Deutsches Weidelgras einzuschlitzen - nicht nur auf den Bestand verteilen. Wenn die Böden nachhaltig größere Mengen Feuchtigkeit gespeichert haben, sollten diese Arbeiten von Mitte September bis Mitte Oktober durchgeführt werden.

Maissortenversuche
Wir laden Sie herzlich zu unseren diesjährigen Maissortenversuchen ein! Diese finden statt am:
Donnerstag, 23.08.2018 ab 18.30 Uhr an der L160 gegenüber der Geschäftsstelle Kirchboitzen und am
Dienstag, 28.08.2018 ab 19 Uhr bei der Meyer GbR in Hetendorf.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch - für das leibliche Wohl ist gesorgt.



Kalenderwoche 32
Getreide

Bis zum Eintreffen weiterer Weizenschiffe in Brake wird der Markt von den Futtermischern bestimmt. Man erwartet einen kleinen Rückgang mit dem Löschen der Schiffe. Wie nachhaltig dieses sein wird, bleibt abzuwarten.Alle Marktbeobachter gehen langfristig von stabilen Märkten aus. Weitere Länder, die die Ernte beendet haben, berichten von Erträgen unter dem Vorjahr.

Saaten
Überdenken Sie rechtzeitig Ihren Anbauplan. Aus heutiger Sicht gehen wir von weitaus besseren Erzeugerpreisen der neuen Ernte aus. Aus diesem Grund sollten Sie auf leichten Böden Roggen den Vortritt lassen. Wir gehen außerdem davon aus, dass wir ihnen in den nächsten zehn Monaten interessante Vorverträge anbieten können. Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Düngemittel
Der Markt kennt nur eine Richtung: Nach oben!
Die festen Preise für KAS und Harnstoff veranlassen nun auch die Produzenten anderer Düngersorten, ihre Preise nach oben zu setzen. Die weltweite Nachfrage ist gut und das Iran-Embargo wird den Stickstoff-Markt beeinflussen. Die SKW Piesteritz hat gestern den Preis für Piasan 28 zur Abnahme im September um stolze 1,20 €/dt erhöht. Spezialprodukte wie z. B. Piamon werden von einem auf den anderen Tag um sage und schreibe 3,50 €/dt verteuert.

Silierhilfsmittel
Notgedrungen beginnt in einigen Teilen unseres Geschäftsgebietes in diesen Tagen die Maisernte. Die hohen Trockenmassegehalte machen die Verdichtung auf dem Silohaufen schwierig. Das Häckselgut sollte deshalb möglichst kurz sein. Da die physiologischen Prozesse in der Pflanze zum Erliegen gekommen sind, geht man von erhöhten Zuckergehalten aus, weil der Umbau zu Stärke nicht stattgefunden hat. Das erhöht die Gefahr der Nacherwärmung enorm. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Siliermittel zum Einsatz kommen. Sila-Bac Stabilizer von Pioneer sorgt für eine schnelle Milchsäurebildung und wirkt der Nacherwärmung entgegen.

Kalenderwoche 31
Getreide
Die Weizenerträge in Russland scheinen erheblich unter den des Vorjahres zu bleiben. Trotz allem bleibt Russland ein Exportland. Die ersten Schiffe werden verladen und werden auch Europa ansteuern. Weiterhin ist es immer umso wichtiger verlässlich Zahlen zu Erntemengen und Qualitäten zu bekommen. Der weltweite Verbrauch lässt sich relativ genau schätzen. Aus diesen beiden Zahlen lässt sich dann die Versorgungslage der nächsten elf Monate ableiten.
Alle Marktteilnehmer gehen weiter von einem leicht festeren Markt für die nächste Woche aus.

Futterbörse
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit herrscht in vielen Regionen Futterknappheit. Als Ihre Genossenschaft möchten wir die hiesigen Betriebe unterstützen und Angebot und Nachfrage zusammenführen.
Wenn Sie also Futter/Stroh abzugeben haben oder aber welches suchen, wenden Sie sich gerne an Carsten Rickhoff (05191 / 609-36) oder Hinrich Brase (05191 / 609-41).


K
alenderwoche 30

Getreide
Nun ist der Dezemberkontrakt an der Pariser Börse über 190,-- €/t geklettert. Und dieses scheint auch nachhaltig zu sein. Heute Morgen wurde der nächste „Widerstand“ getestet. Die 200ter Marke scheint zum Greifen nahe. Nun geht es darum, schnell verlässliche Daten über Mengen und Qualitäten weltweit zu sammeln. Ohne diese Daten lassen sich aus heutiger Sicht keine weiteren Prognosen ableiten. In unserem Geschäftsbezirk ist die Ernte zum Ende der Woche abgeschlossen. Die Erträge liegen in allen Regionen weit unter dem der Vorjahre.

Futterbörse
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit herrscht in vielen Regionen Futterknappheit. Als Ihre Genossenschaft möchten wir die hiesigen Betriebe unterstützen und Angebot und Nachfrage zusammenführen.
Wenn Sie also Futter/Stroh abzugeben haben oder aber welches suchen, wenden Sie sich gerne an Carsten Rickhoff (05191-60936) oder Hinrich Brase (05191-60941).

Düngemittel
Der Düngerhandel ist quasi komplett zum Erliegen gekommen. Die Industrie plant insbesondere bei Stickstoffdüngern in den nächsten Wochen weitere Preisaufschläge, die zum Teil in Frankreich und Benelux schon durchgesetzt wurden.
Nach der Ernte ist jetzt Zeit für die Erhaltungskalkung. Neben drei verschiedenen Konverterkalk-Sorten haben wir auch Hüttenkalk und verschiedene Sorten Kalkmergel im Programm.

Pflanzenschutz
Die Krautfäulesituation ist entspannt und die ersten Bestände werden abgetötet. Bei späten Sorten sollte der Schutz vor Alternaria weiter intensiv fortgeführt werden. Der „Stress“ für die Pflanzen hält ja scheinbar noch länger an.
Die Zuckerrübenschläge sind auf Blattkrankheiten zu kontrollieren. Die Schadschwelle liegt aktuell bei 5 % befallene Blätter.


Kalenderwoche 29
Getreide

Uns stehen spannende Tage bevor. Schafft die Börse es, den Kurs von 190,-- €/t zu überspringen? Dann ist bei einigen Marktbeobachtern viel Phantasie für weitere Kurssprünge vorhanden. Entscheidend wird nun sein, wie die weiteren Erntemengen der EU (Frankreich) und der Region um das Schwarze Meer reinkommen.
In unserer Region bestätigen sich leider jeden Tag aufs Neue die schlechten Erntemengen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie in den nächsten Tagen die Ernte ohne große Probleme durchführen können.



Kalenderwoche 28
Getreide
Der Regen ist wichtig, kommt aber für das Getreide um Wochen zu spät. Auch wenn in Norddeutschland die Erträge einer Katastrophe gleichen, steigen die Preise nicht ins Unermessliche. Der Weizenkurs an der Pariser Börse hat in den letzten vier Wochen mehrmals versucht über 190,-- €/t zu klettern. Dieses gelingt jedoch zurzeit nicht.
Wir glauben, dass wenn sich die Spekulanten wieder mehr für die Agrarmärkte interessieren, dann höhere Preise gezahlt werden könnten.

Saaten
Nachdem der Boden die Feuchtigkeit aufgenommen hat, können nun die Zwischenfrüchte eingesät werden. Wir halten eine große Vielfalt an Mischungen auf unseren Geschäftsstellen bereit.



Kalenderwoche 27
Getreide
Die Wintergerstenernte ist abgeschlossen und enttäuschte auf ganzer Line. Die ha-Erträge liegen weit unter den Vorjahresergebnissen. Bei den Naturalgewichten hat man Schlimmeres befürchtet, als nun von den Feldern gekommen ist.
Mit Spannung wird jetzt der Ertrag vom Schwergetreide erwartet. Auch die Qualitäten und Mengen der Sommerbraugerste sind nicht mehr vorhersehbar.



Kalenderwoche 26
Getreide

Die Mähdrescher stehen in den Startlöchern. Gespannt werden die Qualitäten und die Erträge erwartet. Aus der EU bekommt man ganz unterschiedliche Erntemeldungen, was es dieses Jahr umso schwieriger macht, eine Prognose abzugeben. Eines sollten wir uns aber bewusst machen: Bäume wachsen nicht in den Himmel! Soll heißen, dass man Gewinne in der Ernte mitnehmen muss und nicht auf noch höhere Preise zum Winter spekulieren sollte.
Bei Erzeugerpreisen, die eventuell 2,50 €/t über dem Vorjahr liegen, raten wir zur Vermarktung der Ernte.

Düngemittel
Die feste Tendenz am Düngermarkt setzt sich weiter fort. Fakt ist jetzt, dass die Einlagerungspreise auf deutlich höherem Niveau starten als im letzten Jahr. Wir empfehlen trotzdem die Absicherung von Teilmengen, gerade bei den Sorten AHL, KAS und den schwefelhaltigen Düngern.
Auf den fest gestimmten Kalidünger-Markt haben wir bereits hingewiesen. Eine Aussage zu treffen, wie sich die Preise ab November entwickeln werden, ist Stand heute aber reine Spekulation.

Pflanzenschutz
Bis jetzt gibt es keine großen Probleme mit Krautfäule in den Kartoffelbeständen. Durch die Witterung und die gestressten Bestände besteht allerdings die Gefahr, dass Alternaria in diesem Jahr eine größere Rolle spielen könnte. Neben Revus Top kann auch das „Spezialprodukt“ Narita einmal als Zusatz zur Krautfäulebehandlung gegen Alternaria eingesetzt  werden. Mancocebhaltige Produkte wie z. B. Valbon oder Valis M sollten ebenfalls Berücksichtigung finden.



Kalenderwoche 25
Getreide
Im nördlichen Schwarzwald scheint der Regen immer zum richtigen Zeitpunkt gekommen zu sein. Dort werden Wintergerstenerträge von um die sechs Tonnen pro ha gedroschen bei guten Qualitäten. Leider werden wir diese Ware kaum bekommen.
In der nächsten Woche wird die Gerstenernte voraussichtlich beginnen.
Die Preise bewegen sich leicht nach unten, da die Ernteprognosen für die Schwarzmeerregion wieder korrigiert worden.



Kalenderwoche 24
Getreide
Die neueste Schätzung der Landwirtschaftskammer der USA sagt aus, dass die Weizenernte global geringer ausfallen wird. Allerdings liegen zwischen den verschiedenen Analysten bis zu zwei Millionen Tonnen Differenz. Spannend wird es also weiterhin bleiben. Wenn Sie ein Drittel der Ernte abgesichert haben, dann sollten Sie weiter nichts unternehmen. Falls nicht, empfehlen wir Teilmengen jetzt zu verkaufen.



Kalenderwoche 23
Getreide
Nun sollen wir wieder sehr hohe Temperaturen bekommen. Diese werden auch an den beregneten Flächen nicht spurlos vorübergehen. Zudem geben weitere Meldungen dem Markt Schwung: In Russland sollen ca. 3 Mio. Hektar weniger Sommerweizen zur Aussaat gekommen sein. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Erzeugerkurse wieder auf das Niveau der Vorwoche steigen. Wer in der Zeit keine Mengen abgesichert hat, muss mit Teilmengen jetzt beginnen.
Des Weiteren unterhält man sich über die zu erntenden Qualitäten. Tatsächlich macht es aber aus heutiger Sicht wenig Sinn, es unterstützt aber die Börsen.

Düngemittel
Der Düngermarkt ist aktuell knapp versorgt und für Nachbezüge muss man etwas mehr Zeit einplanen. Insgesamt zeigt sich der Markt fester als im Vorjahr. Die SKW Piesteritz hat die Frühbezugskonditionen für Piasan 28 veröffentlicht. Das Niveau liegt 6,-- bis 8,-- €/t höher als im Vorjahr. Der Lieferzeitraum ist Juli/August 2018. Für spätere Lieferung im September/Oktober wird ein Aufschlag von 5,-- €/t fällig. Die Yara als größter KAS-Produzent hat eine weitere Preiserhöhung bekanntgegeben. Sollte das Preisniveau so bestehen bleiben, dann werden wir einen KAS-Preis von knapp 210,-- €/t haben. Für alle Beteiligten schwer vorstellbar, auf diesem Niveau in die Einlagerungssaison zu starten!



Kalenderwoche 22
Getreide
Die Märkte spielen verrückt. Gestern sind die Preise um 5,- €/t nach oben geklettert und bereits heute sind diese wieder um 6,- €/t nach unten gegangen. Das spiegelt die Unsicherheit an den Börsen wieder. Nun ist auch dort die nordeuropäische Trockenheit angekommen. Auch wenn für viele Bestände der Niederschlag zu spät kommt, bringt einsetzender Regen die Kurse nach unten.
Aus heutiger Sicht ist es sinnvoll die Kurse mit kleinen Mengen abzusichern. Nehmen Sie diese Preise mit und fangen Sie an z.B. eine Tonne pro ha am Markt unterzubringen.



Kalenderwoche 21
Getreide
Letzte Woche berichteten wir darüber, dass Wasser auf den Flächen fehlt. In Norddeutschland wird die Situationen auf den Flächen zunehmend schwerer. Lange Sonnenstunden und der intensive Wind lassen die Böden austrocknen. Die ersten Bestände fangen mit der Reduzierung an, so dass hohe ha-Erträge nicht mehr zu erwarten sind.
Zu Verkäufen der Ernte 2018 können wir in dieser Woche nicht raten.

Düngemittel
K+S hat die Preise für die neue Saison veröffentlicht. Der Preis für 40er Kornkali wird im Vergleich zum Juni des Vorjahres um 9,- €/to angehoben. In den nächsten Monaten wird dann wieder mit Monatsaufschlägen gearbeitet. Wie schon in den Vorjahren sind die Preise wieder bis Oktober bekannt. Ab November werden dann wieder neue Preise veröffentlicht.
Auch die Yara hat neue Einlagerungskonditionen bekanntgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Preis 2,- €/to über dem Juni-Preis von 2017.



Kalenderwoche 20

Getreide
Alle warten auf Regen. Die trockenen Böden lassen die Erzeugerpreise leicht steigen. Alte Gerste ist nach wie vor nicht mehr am Markt zu finden. Auch aus Russland schätzt man die Weizenernte um 10 Mio. Tonnen geringer ein. In unserer Region wird es nun wichtig, dass genügend Niederschlag fällt.

Düngemittel
Der Düngermarkt zeigt sich uneinheitlich. Während Stickstoffdünger im Preis nachgegeben haben, wird K+S die Preise im Vergleich zum Vorjahr (Start der neuen Preisstaffeln am 01. Juni 2018) anheben. Die genaue Preisgestaltung werden wir Ihnen in der kommenden Woche mitteilen können.

Pflanzenschutz
Zur Abschlussbehandlung in Gerste sollte unbedingt ein chlorthalonilhaltiges Präparat wie Credo oder Amistar Opti als Mischpartner zum Einsatz kommen, um den Schutz vor Ramularia gewährleisten zu können.



Kalenderwoche 19

Getreide
Am morgigen Donnerstag veröffentlicht das Landwirtschaftsministerium der USA seine neusten Schätzungen. Interessant ist es deshalb schon, da jetzt auch ein Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2018/19 geworfen wird.
Vor Ort pendeln die Erzeugerpreise auf dem Niveau der Vorwoche. Getreide der alten Ernte wird weiter gesucht. Neuerntig sollte man sich in den nächsten 14 Tagen damit befassen die ersten 25 % der Ernte abzusichern.

Rapssorten-Versuch in Kirchboitzen
Zu unserem Versuch am Mittwoch, 16.05.2018 ab 18.30 Uhr in Kirchboitzen (an der B209 Richtung Gr. Eilstorf) laden wir Sie herzlich ein!



Kalenderwoche 18

Getreide
In Südrussland, Ukraine, Rumänien sowie Bulgarien soll es für den Winterweizen zu trocken sein. Dass diese Trockenheit vielleicht später kaum Einfluss auf den Ertrag hat, ist fast Nebensache. Einfluss hat es nämlich auf die Erzeugerpreise des Getreides vor Ort. So werden diese im Laufe der Woche wieder fester werden.

Knospen- und Blütenabwurf im Raps
Derzeit wird aus verschiedenen Regionen berichtet, dass der Raps insbesondere am Haupttrieb keine Schoten ansetzt. Aus heutiger Sicht geht man von verschiedenen Faktoren aus. Zum einen ist es die Witterung, zum anderen sind es der Rapsglanzkäfer-Fraß und die Knospenwelke. Beobachten Sie bitte Ihre Bestände! Einen Umbruch der Flächen können wir aus heutiger Sicht nicht empfehlen.
Einerseits sind die Alternativen nur schwer darstellbar, andererseits geben die geschlossenen Blüten Grund zur Hoffnung, dass daraus noch Schoten gebildet werden. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an.

Düngemittel
Die Preise für Stickstoffdünger geben leicht nach. KAS und Harnstoff werden günstiger gehandelt. Aufgrund knapper Warenverfügbarkeit ist der DAP-Preis in den vergangenen Tagen angestiegen.
Die neuen Kalipreise werden auch in diesem Jahr erst ab 01. Juni gelten. Veröffentlicht sind sie bis jetzt noch nicht.



Kalenderwoche 17
Getreide
Wir befinden uns derzeit in einer Situation, in der die Kurse wieder leicht steigen könnten. Die Mischfutterindustrie sucht Getreide und bekommt wenig. Futtergerste scheint es aus keinem Herkunftsland mehr zu geben.
Bis zur neuen Ernte sind es aber noch einige Wochen. Soll heißen, dass es durchaus möglich ist, dass die Erzeugerpreise um fünf Euro per Tonne steigen könnten. Dann müssen aber auch 30 Prozent der neuen Ernte abgesichert werden.



Kalenderwoche 16

Getreide
Die Gerste der alten Ernte bleibt knapp und teuer. Aber auch die Erzeugerpreise der neuen Ernte ziehen nun an. Wir gehen davon aus, dass sich die Situation in den nächsten 14 Tagen noch freundlicher stimmt.
Dann ist es aber notwendig, dass die Landwirtschaft ein Drittel ihrer Gewinne absichert.



Kalenderwoche 15

Getreide
Futtergerste und Weizen werden zunehmend nachgefragt. Die Börse hat diese Situation noch nicht berücksichtigt, so dass die Erzeugerpreise sich noch kaum verändert haben. Eine Verzögerung der Aussaat des Sommerweizens in den USA könnte auch für höhere Preise in den nächsten Wochen sprechen.
Inwieweit sich die gestrige Schätzung der Landwirtschaftskammer der USA auf die Preise auswirkt, wird sich im Laufe der Woche noch zeigen.



Kalenderwoche 14

Getreide
Die Märkte haben sich über Ostern kaum verändert. Wenige Handelstage in den letzten sieben Tagen haben keine neuen Erkenntnisse ans Licht gebracht. Es bleibt aber weiter so, dass vieles an Getreide bereits gehandelt ist und die EU-Bestände weiter schrumpfen. Lediglich große unverkaufte Rapsmengen sollen noch beim Handel und in der Landwirtschaft liegen. Hier geht man davon aus, dass einige Partien über ein Jahr im Lager bleiben werden.

Pflanzenschutz
Die Temperaturen steigen und Pflanzenschutzmaßnahmen stehen an. Zur Nachbehandlung (bzw. in diesem Frühjahr in vielen Fällen auch Erstbehandlung) im Wintergetreide steht für Roggen, Triticale und Weizen das Broadway zur Verfügung, für Wintergerste das Axial Komplett. Auf Standorten mit Rispendruck bietet sich Husar Plus an.
Die steigenden Temperaturen werden für einen Zuflug von Rapsschädlingen sorgen. Kontrollieren Sie die Gelbschalen regelmäßig! Der Raps ist vielerorts schon geschwächt genug und sollte vor weiteren Schäden geschützt werden.



Kalenderwoche 11
Getreide
Die Börsen in Paris und Übersee zeigen sich in den letzten sieben Tagen unverändert, so dass man auch am physischen Markt weiter von keiner Veränderung ausgehen kann.

Proteinmarkt
Es gibt ständig neue Korrekturen am Eiweißmarkt. Wenn wir uns die letzten acht Wochen anschauen, müssen wir feststellen, dass die Preise für Sojaschrot in der Zeit einen Sprung über sieben Euro per Dezitonne gemacht haben. Zwischenzeitlich ist der Markt wieder schwächer geworden.
Und nun? Jetzt gibt es den nächsten starken Preisanstieg. Kein Marktteilnehmer glaubt mehr an einen schwächelnden Markt bis Mitte des Jahres.

Normi Leckmassenaktion
Im Zeitraum vom 01.03. bis 30.04.2018 können Sie Normi Leckmassen zu attraktiven Preisen beziehen. Die RCH bietet Ihnen zusätzlich interessante Mengenstaffelungen an. (Siehe Flyer)
Um die Risiken der Weidehaltung zu reduzieren, gibt es zwei neue Leckmassen der Normi:
FLY-EX bei Insektenbefall (für Rinder, Schafe, Ziegen u. Pferde) und PAR-EX zur Unterstützung bei Parasitenrisiko (für Rinder, Schafe u. Ziegen). Sprechen Sie gern Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

 
Kalenderwoche 10
Getreide
Die Märkte scheinen sich wieder etwas zu beleben. Einige Fragen am Markt bleiben ungeklärt: Gibt es Auswinterungsschäden? Wenn ja, wie hoch? Hat die Witterung dazu beigetragen eine Spitzenernte zu erzeugen? War die Schneedecke hoch genug um die Pflanzen vor Kälte in der Schwarzmeerregion zu schützen?
Man merkt, dass wieder lebhafter gesprochen wird. Das muss nicht unbedingt negativ für den Markt sein.

 
Kalenderwoche 8
Düngemittel
Die hohen Niederschlagsmengen der vergangenen Monate haben eine Kalkung von Ackerflächen im Herbst vielerorts nicht zugelassen. Nutzen Sie jetzt die Frostperiode aus, um Ihre Böden aufzukalken!
In diesem Zusammenhang weisen wir allerdings auch darauf hin, dass es bei Produkten wie erdfeuchtem Konverterkalk bei diesen Temperaturen zur Klutenbildung kommen kann.
 
Kalenderwoche 7
Grünlandversuch in Bergen und Infotag Grünlandoptimierung in Kirchboitzen
Wir laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein:

Bergen: Dienstag, 20.02.2018 ab 09.30 Uhr auf dem Betrieb Hemme, Oehus.

Kirchboitzen: Freitag, 23.02.2018, 09.30 Uhr - 13.30 Uhr in der Geschäftsstelle  Kirchboitzen.
Bitte Anmeldung bei Jobst von Arenstorff (Tel. 0172 / 5181669) oder Anna Helen Michaelis (Tel. 0175 / 1267228)
 
Kalenderwoche 6
Düngemittel
Der Düngermarkt zeigt sich unaufgeregt. Der Handel hat seine Einlagerungen so gut wie abgeschlossen und wartet, wie die Landwirtschaft auf den Beginn des Frühjahrs. Preislich bleibt das Niveau der letzten Wochen erhalten. Wechselkursbedingt ist DAP etwas günstiger geworden.
Im Bereich Stickstoffstabilisatoren gibt es zusätzlich zu den Produkten Piadin und Vizura, die bei der Gülle und Gärrestausbringung eingesetzt werden sollten, nun auch das Spezialprodukt Limus, das zur Stickstoffstabilisierung  bei AHL zugesetzt werden kann.
Kalenderwoche 4
Getreide
Wie gewonnen, so zerronnen. Auch wenn der Weizenpreis an der Börse nur ein wenig gestiegen war, weckte diese Bewegung bei vielen Händlern und Landwirte die Hoffnung auf bessere Preise.
Leider ist der Markt anschließend in die andere Richtung umgeschlagen. Die Erzeugerpreise sind weiterhin unter Druck.
 
Crystalyx Frühjahrsaktion
Im Zeitraum vom 15.01. bis 28.02.2018 haben Sie die Möglichkeit sich zwischen drei verschiedenen Bestellvarianten Gratis-Crystalyx-Gebinde zu sichern. Zusätzlich haben Sie die Chance eine Crystalyx-Deutschland-Palette im Wert von über 1.000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Kalenderwoche 3

Getreide
Die Märkte sind nach der USDA-Schätzung vom letzten Freitag leicht schwächer. Die immer noch großen Bestände drücken die Preise nun in die falsche Richtung. Auch die möglichen Erzeugerpreise der neuen Ernte sind aus heutiger Sicht auf einem Niveau, bei dem eine Preisabsicherung nicht sinnvoll scheint.

Raiffeisen Centralheide ist klimaneutrales Unternehmen
Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit seit dem Ende der Eiszeit. Weltweit besteht inzwischen das Bewusstsein, dass dieser menschengemach¬te Klimawandel dringend begrenzt werden muss. Die RCH hat die mit dem Unternehmen verbundene Klimabelastung durch z.B. Lkw- und Pkw-Fahrten, Strom- oder Papierverbrauch durch ein zertifiziertes Unternehmen ermitteln lassen. Entsprechend haben wir durch den Kauf von Klimaschutzzertifikaten die Emissionen für 2018 ausgeglichen und unterstützen somit zwei Windenergieprojekte in Indien und ein Wasserenergieprojekt in Uganda. Außerdem bietet die RCH ab sofort klimaneutrales Heizöl und Diesel an. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Homepage.
 
Kalenderwoche 2
Getreide
Es gibt keine nennenswerten Veränderungen am Getreidemarkt. Mit ein wenig Spannung wird die nächste USDA-Schätzung (Freitag) erwartet. In wie weit die Kältewelle die Hauptweizenanbaugebiete der USA beeinflusst, lässt sich heute noch nicht abschätzen.
Marktplatz
Am Standort in Walsrode haben wir ein Förderband abzugeben. Das Band hat eine Förderlänge von zwölf Meter. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Dieter Fricke (05191 / 609-35).

Pflanzenschutz
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen führt auch in diesem Jahr wieder Pflanzenschutztagungen in unserer Region durch. Die Veranstaltungen sind als Fortbildungsveranstaltung im Sinne der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung (3 Jahres-Zeitraum) anerkannt.
Stadthaus Bergen:             Montag, 22.01.18 um 8.30 Uhr
Kurhaus Bad Fallingbostel: Mittwoch, 07.02.18 um 8.30 Uhr
 
Kalenderwoche 1
Getreide
Der physische Markt ist weiter im Winterschlaf. Die Industrie ist auch nach den Weihnachtstagen immer noch nicht am Markt. Die Börsen in Übersee zeigen sich wohl aufgrund der Kälte in den USA etwas freundlicher. Insgesamt ist das Geschäft sehr verhalten.

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