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RCH Agrarinfo

RCH Agrarinfo
KW 47
Getreide
In den letzten sieben Tagen hat sich der Markt kaum bewegt. Dass eine kleine Preiskorrektur kommen musste, war zu erwarten. Nun wartet der Markt auf neue Meldungen. Wer sich noch keine Gedanken zur Vermarktung der neuen Ernte gemacht hat, sollte dieses in den nächsten Wochen machen. Eine Veränderung der Mengenströme kann auch eine Veränderung an den Börsen nach sich ziehen.

Energie
Im Rahmen des Klimapakets der Bunderegierung greift die erste Stufe der CO2-Bepreisung für fossile Brenn- und Kraftstoffe ab 01.01.2021. Die Preise für z.B. Erdgas, Heizöl, Diesel oder Benzin werden dann um 25,00 Euro pro Tonne CO2-Ausstoß steigen. Für Diesel und Heizöl bedeutet dies eine Preiserhöhung von ca. 8,6 Cent pro Liter. Zusätzlich steigt die Mehrwertsteuer nach aktuellem Stand wieder von 16 % auf 19 %. Viele Ölheizungsbesitzer werden deshalb ihren großen Vorteil gegenüber Erdgas nutzen. Der Heizöltank dient den Ölheizern als Spardose indem er vor der CO2-Bepreisung und der MwSt-Erhöhung noch einmal vollgefüllt wird. Wir rechnen deshalb mit langen Lieferzeiten und steigenden Preisen zum Jahresende 2020.
Unser Tipp deshalb: Tanken Sie schon jetzt zum sehr günstigen Preis, damit sich Ihr Heizöl- und Dieseltank auch wirklich als Spardose erweisen kann. Winterdiesel bis -22°C CFPP ist jetzt schon lieferbar.
Bestellungen, die erst im Januar ausgeliefert werden können, werden dann automatisch ca. 9 Cent teurer.
 
KW 46
Getreide
Die gestern veröffentlichte Monatsschätzung des USDA hat den Markt erst einmal durcheinandergebracht. Die neuesten Zahlen zur Versorgung mit Mais waren die Haupttreiber: Geringere Ernte in der Ukraine, geringere Endbestände in den USA, ein höherer Bedarf aus China. Anschließend folgte der Weizen dem Mais. Wenn weniger Mais am Weltmarkt vorhanden ist, dann muss dieser mit Weizen im Futter aufgefüllt werden. Also kam es anschließend auch hier zu höheren Preisen.
Inwieweit die Europäische Börse diese Zahlen heute und in den nächsten Tagen verarbeitet, bleibt abzuwarten. Man kann aber davon ausgehen, dass diese Zeit genutzt werden sollte, um die ersten Mengen der neuen Ernte am Markt zu platzieren.

Saaten
Durch etliche Ausfälle sowie schlechtere Erträge bei den Saatmais-Vermehrungsflächen werden einige Sorten dieses Jahr sehr schnell ausverkauft sein. Wir werden in den nächsten Tagen mit unseren Empfehlungen auf Sie zukommen.

Streuer-TÜV
In der Zeit vom 23. - 27. November 2020 wird die Agravis Technik in Walsrode die Gerätekontrolle für Schneckenkornstreuer und Beizgeräte nach den Richtlinien der BBA durchführen. Nähere Infos dazu finden Sie hier.

Foliensammlung
V
om 25. - 26. November 2020 bieten wir eine Foliensammlung in der Geschäftsstelle Kirchboitzen an. Nähere Infos dazu finden Sie hier.


 
KW 45
Getreide
Die letzten sieben Tage waren unspektakulär, es gibt wenig zu berichten. Die Börse hat sich leicht gefangen. Man wartet die Wahl in Amerika ab. Wobei man sich fragen muss, was das mit den Getreidepreisen zu tun hat. Aber so hat man ein Argument, um Preiskorrekturen zu begründen. Fundmental kann man festhalten, dass in der Ukraine wohl keine herausragende Maisernte gedroschen wird. Schauen wir was die nächsten sieben Tage passiert.

 
KW 44
Düngemittel
Die K+S hat die Konditionen für 40er Kornkali und Kalimagnesia für den Zeitraum November 2020 bis Februar 2021 veröffentlicht. Der Preis für Kornkali wird zum 01. November abgesenkt, Kalimagnesia bleibt im Preis stabil. In den nächsten Monaten wird dann wie gewohnt mit Monatsaufschlägen gearbeitet. Preise für März/April 2021 gibt es noch nicht.

Getreide
Wie gewonnen so zerronnen: Der Getreidepreis ist diese Woche drastisch eingebrochen. Ein wenig Regen in den Weizenanbaugebieten, eine geringere Nachfrage und noch weitere Argumente für schwache Preise kommen zusammen und schon bricht die Börse ein. Nun sollten wir uns diese Gegenreaktion anschauen und dann den Markt weiter beobachten. Die neue Ernte ist bei diesen Erzeugerpreisen wieder uninteressant geworden.

Normi Fitmacher Aktion
Die Firma Norlac bietet auch in diesem Jahr die Verkaufsaktion Fitmacher für den Winter an. Im Aktionszeitraum vom 01. – 30. November 2020 erhalten Sie einen Bonus auf ausgewählte Normi Produkte, welche Sie dem angefügten Flyer entnehmen können.
Zusätzlich gewährt die Raiffeisen Centralheide einen Mengenrabatt, dazu sprechen Sie gerne den für Sie zuständigen Außendienstmitarbeiter der Raiffeisen Centralheide an oder schicken Sie uns den ausgefüllten Flyer per Fax zu.

Streuer-TÜV
In der Zeit vom 23. - 27. November 2020 wird die Agravis Technik in Walsrode die Gerätekontrolle für Schneckenkornstreuer und Beizgeräte nach den Richtlinien der BBA durchführen. Nähere Infos dazu finden Sie hier.
 

KW 43
Getreide
Trockenheit in großen Anbauregionen lässt die Preise an den Börsen jeden Tag steigen. Europäischer Weizen und Gerste folgen langsam der amerikanischen Börse. Weitere Ausschreiben für Weizen werden in dieser Woche erwartet. Diese wurden klassischerweise aus Frankreich bedient. Man erwartet gespannt wie teuer die Ware sein wird.
Mühlen und Mischer haben sich zurückgezogen und schauen sich den Handel und die Preise aus der Ferne an. Bei dem Niveau Futter zu produzieren ist nicht möglich. Dazu sind die Ferkel-, Mastschweine- und Milchpreise einfach zu gering.
Weiterhin empfehlen wir die ersten Mengen an Getreide der neuen Ernte zu vermarkten. Die Börsenkurse kennen seit sieben Tagen nur eine Richtung, aber auch diese kann sich wieder verändern.

KW 42
Getreide
In der letzten Woche ist der Börsenkurs fester gelaufen aber der physische Markt ist ihm noch nicht gefolgt. Mischer sind weiter sehr verhalten als Käufer am Markt. Man schaut sich lediglich die Termine bis Dezember an. Die Angst vor der ASP ist auch hier sehr groß, so dass man sich nicht mit Rohware ab Januar eindeckt.
 
KW 41
Getreide
Die Getreideaussaat läuft und schon muss man daran denken die ersten Gewinne abzusichern. Hintergrund ist der gestiegene Weizenpreis in Chicago. Dort ist der Weizen auf den höchsten Stand der letzten fünf Jahre geklettert. Inwieweit der europäische Markt sich daran beteiligt wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
Bei guten Verkaufsmöglichkeiten werden wir sie ansprechen.
 
KW 40
Getreide
In der letzten Woche ist kaum etwas im Getreidehandel geschehen. Etwas steht der Markt unter Druck, weil man mit dem Eintreffen der ersten Maisschiffe in Brake Entspannung in der Logistik und Verfügbarkeit von Körnermais erwartet. Ob dann auch der Weizen mehr aus den Mischungen genommen wird, bleibt abzuwarten.
 
Öffnungszeiten
Bitte beachten Sie, dass ab morgen (01.10.2020) für unsere landwirtschaftlichen Geschäftsstellen andere Öffnungszeiten gelten. 
 
KW 39
Getreide
Weizen fester, Euro schwächer, Mais schwächer. Die Weizennachfrage ist weiter intakt. Der Weizen aus Russland wurde in der letzten Woche um 5,00 €/t höher verkauft. Der schwächelnde Euro macht nun unseren Weizen im Export wettbewerbsfähig, so dass Ware über die Häfen abfließt und für weitere Nachfrage sorgt.
Interessant ist die Entwicklung am Braugerstenmarkt. Hier macht es Sinn erste Mengen bereits jetzt abzusichern.
 
Futter
Der Eiweißmarkt ist stark überhitzt. Die Nachfrage aus China ist ungebrochen hoch, so dass die Preise fast täglich um 1,00 €/dt im Sojabereich steigen. Eine schlechte Versorgung der Mühlen macht in diesen Tagen die Ware zusätzlich knapp.
 
KW 36
Getreide
Getreide, hier hauptsächlich Weizen, scheint sich im Preis gefangen zu haben. Alle anderen Getreidearten tun sich sehr schwer am Markt. Wir sind aber jetzt auch noch in einer Zeit, in der sich der Markt noch finden muss.
Vielleicht wird die Ernte 2021 in den nächsten vier Wochen auch interessant. Wir sprechen Sie bei guten Verkaufsmöglichkeiten an.
 
Düngemittel
Nachdem die Preise für Stickstoffdünger in den vergangenen Wochen stabil und auf recht niedrigem Niveau geblieben waren, heben die Produzenten die Preise nun an. Insbesondere für Kalkammonsalpeter steigt der Preis. Für Kalidünger verlangt K+S die nächsten Monatsaufschläge für September.

 
KW 35
Getreide
Wir haben an den Börsen in den letzten sieben Tagen tatsächlich mal eine Kurskorrektur nach oben gesehen. Der Dezemberkontrakt ist um fünf Euro besser bezahlt worden. Hierzu gibt es aus dem Markt unterschiedliche Gründe. Man geht weiter von einem festen Markt aus bis die ersten Schiffe mit Mais aus Übersee im Hafen von Brake landen.
Über die weitere Entwicklung halten wir Sie auf dem Laufenden.
 
KW 34
Getreide
Jede Meldung hat eine Auswirkung an den Getreidebörsen. „Sturmschäden in Iowa haben den Mais geschädigt“ - nach dieser Meldung ist die Börse um 15,-- €/t nach oben geklettert. Am nächsten Tag stellte man fest, dass es doch nicht so schlimm ist und schon waren die Notierungen wieder im roten Bereich.Der Markt scheint also ein wenig angespannt zu sein. Man wartet auf verlässliche Erntemengen, um sich ein besseres Bild von der gesamten Situation zu machen.
Lediglich die Braugerste verliert täglich an Boden. Eine Fruchtart, die am Markt sehr schwer unterzubringen ist, da die Mälzer bis Dezember noch mit alter Ware beschäftigt sind.
 
KW 33
Getreide
Die Ernte ist nun abgeschlossen. Die Erträge sind sehr unterschiedlich in den einzelnen Regionen. Diese Unterschiede lassen sich aber nicht an der Sorte festmachen, sondern an den Standorteigenschafften und ob die Bestände zum richtigen Zeitpunkt noch einen Regenschauer abbekommen haben oder nicht.
Die Preise haben sich in der Ernte kaum verändert. Erst mit Beginn dieser Woche legen die Preise leider den Rückwärtsgang ein. Aus heutiger Sicht geht man davon aus, dass in diesem Kalenderjahr kaum Veränderungen am Markt zu erwarten sind.

Saaten
Mit Einsetzen der Niederschläge macht es Sinn die Flächen mit Zwischenfrüchten zu bestellen. Ein großes Portfolio halten wir für Sie bereit.
Achten Sie bitte beim Getreidesaatgut auf die Sorte, die zu Ihrem Standort passt. Unser Außendienst wird Sie dazu in den nächsten Wochen kontaktieren.
 
KW 31
Getreide
Gestern hatten wir sehr schwache Getreidebörsen. Die massiven Kursverluste haben auch die Preise am physischen Markt nach unten gezogen. Es ist wünschenswert, dass sich dieses schnell wieder fängt, um mit Wiederbeginn der Ernte bessere Erzeugerpreise zu sehen.
Erschwerend drückt eine neue Weizenschätzung aus Russland, die die Produktion wieder höher einschätzt.
Wir wünschen Ihnen gute und trockene Erntetage!

KW 30
Getreide
Die Ernte der Wintergerste ist abgeschlossen. Alle anderen Früchte werden gedroschen, wenn sie reif und trocken sind. Vom Markt hört man nicht viel. Einen richtigen Erntedruck wird es wohl nicht geben. Die Mühlen scheinen schon jetzt gut versorgt zu sein und sind nicht als Käufer am Markt. Lediglich die Futterindustrie kauft Getreide. Diese Situation lähmt den Markt ein wenig. Man wartet auf Meldungen, die den Markt, in welche Richtung auch immer, beflügeln.
 
KW 28
Getreide
Sinkende Prognosen treffen auf höhere Nachfrage. So könnte man die Situation in dieser Woche beschreiben. Die Ernteschätzungen in Russland und der Ukraine wurden gesenkt, in Frankreich wurde nochmals die Anbaufläche für die diesjährige Ernte reduziert, in Rumänien und aus Bulgarien kamen erschreckende Ertragsmeldungen. Nun hoffen wir, dass all diese Meldungen auch bald Futter für die Börsen sind und die Preise steigen. Dies wäre für die kommende Ernte keine schlechte Ausgangslage.

 
KW 27
Getreide
Der gestrige USDA-Bericht hat doch etwas überrascht. Die Anbauflächen für Weizen und Mais lagen weit unter den Erwartungen des Handels und weit unter der Anbauflächenschätzung der USDA im Juni.
So haben wir heute leicht steigende Preise. Ein starker Anstieg liegt aber noch in weiter Ferne, da die Endbestände weltweit weiterhin sehr komfortabel sind. Allenfalls eine nicht so gute Körnermaisernte in den USA und eine schlechter als geplante Weizenernte in der Schwarzmeerregion können künftig Grund zur Hoffnung auf weitere Preissteigerrungen geben.
 
KW 25
Getreide
Auf der Nordhalbkugel scheinen sich die prognostizierten Produktionsmengen nicht nur beim Weizen zu festigen. Ein negativer Wettermarkt für die verbleibende Zeit bis zur Ernte ist aktuell nicht zu sehen. Die Nachfrage hält sich weiter in Grenzen, gleichzeitig ist die Landwirtschaft ebenfalls nicht bereit auf dem Preisniveau zu verkaufen.
Man könnte sagen, dass alle Marktteilnehmer abwarten was passiert. In der Vergangenheit ist diese Situation nicht zum Vorteil der Landwirtschaft ausgegangen.

 
KW 23
Getreide
Der angesagte Regen kommt für das heimische Getreide zu spät. Es wird keine gute Ernte geben. Und die Erzeugerpreise fallen wieder etwas. Der Streit zwischen den USA und China scheint den Markt mehr zu beeinflussen als die geringe Ernte. Es bleibt abzuwarten wie sich die Handelsströme entwickeln werden.

 
KW 22
Getreide
Das Wasser fehlt nicht nur in unserer Region. Auch Frankreich und England melden Ertragsausfälle durch Trockenheit. In der Schwarzmeerregion ist mehr Niederschlag im Mai gefallen. Das hilft unserem Getreidemarkt leider nicht. Aber auch aus der Region wird keine Rekordernte eingefahren werden.
Es wird wohl noch ein bis zwei Wochen dauern bis der Markt erkannt hat, dass die Erträge weit unter einer durchschnittlichen Ernte liegen werden.

Düngemittel
Kali+Salz hat die neuen Preise, die ab 01. Juni gelten werden veröffentlicht. Die Preise für 40er Kornkali und Kalimagnesia werden um rund 30,- €/to abgesenkt. In den Folgemonaten werden dann wie gewohnt Monatsaufschläge erhoben. Auch in diesem Jahr gelten die Preise zunächst nur bis Ende Oktober.
 
KW 20
Getreide
Gestern wurde der erste Bericht der US-Marktbeobachter zur neuen Ernte vorgestellt. Und was ist an den Börsen passiert? - Nichts.
Und was bringt uns ein Preis, der um beispielsweise zehn Euro per Tonne steigt, wenn uns das Wasser fehlt, welches alle Früchte auf den Feldern dringend brauchen. Die Zahlen sagen aus, dass die Differenz, die eventuell beim Weizen eintritt, ohne Probleme vom Maisangebot abgedeckt werden kann. Also bleibt alles beim Alten.
 
KW 18
Getreide
Man diskutiert über den Regen, der kommen soll. Es sind nur die Praktiker, die wissen, dass die angesagte Regenmenge wohl kaum ausreichend ist und dass die Bestände teilweise bereits reduziert haben.
An der Börse ist die Aussicht auf einen Regenschauer schon gleich eine Meldung, die die Preise fallen lässt. Also müssen wir den Markt weiter beobachten.
 
KW 17
Getreide
Die Trockenheit in allen Weizen-Exportländern der Erde ließen die Börsenpreise am Montag stark steigen. Aber auch hier hat sich der Markt wieder beruhigt. Gestern hat man nur den Preisverfall des Öls beobachtet. Mit dem Öl ist auch der Körnermais günstiger geworden. Wenn der Verbrauch in den Ethanolanlagen nicht wieder startet, dann bekommen wir eine Maisschwemme wie in 2017/18. Folglich wird der Weizen in den Mischungen durch Mais ersetzt. Soll heißen, dass die Preisspirale nach oben auch endlich ist. Warten wir ab welche Überraschung die Woche noch bringt.

Pflanzenschutz
Am 30.04.20 endet die Abverkaufsfrist für Mittel mit dem Wirkstoff  Chlorthalonil. Das Fungizid Amistar Opti darf nur bis zu diesem Stichtag gehandelt werden. Die Aufbrauchfrist für den Landwirt endet am 20.05.2020.
Wenn Sie Bedarf an Amistar Opti zur Ramulariabekämpfung in Gerste haben, müssen Sie die Ware noch im April kaufen.

Normi Kontraktangebot
Durch die derzeitige Corona-Krise herrscht bei den Menschen Ungewissheit. Das DMK möchte in dieser Zeit bei der Versorgung von Kälbern unterstützend tätig werden. Folgendes Angebot stellen wir Ihnen heute von Norlac vor:
Das Produkt Normi HIT mit 50 % Magermilchanteil zu einem Festpreis bis zum Jahresende.
Als teilnehmender Normi-Händler nehmen wir Ihre Bestellung gerne entgegen. Sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter der Raiffeisen Centralheide  an oder schicken Sie uns den Flyer auch gerne per Fax zu.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem angefügten Flyer.

 
KW 16
Getreide
Erst ging man von steigenden Getreidepreisen aus, da nicht nur in Norddeutschland das Wasser wieder knapp wird, sondern auch in den Exportländern. So sind auch die Böden in Russland und der Ukraine für diese Zeit zu trocken.
Und nun schaut jeder auf Amerika. Dort werden täglich weitere Ethanol-Anlagen abgestellt. Damit wird weniger Mais verbraucht. Dieses führt zu einem größeren Druck auf die Märkte, so dass wir diese Woche wieder mit sinkenden Preisen zu rechnen haben.
 
KW 15
Getreide
Das Thema, welches die ganze Welt beschäftigt, bewegt in vollem Umfang auch die Getreidemärkte. Zeitweise rücken fundamentale Zahlen ins Geschehen aber schnell merkt man, dass ein Virus alle Handelsströme verändern kann.
Durch den fehlenden Absatz im Fassbiergeschäft der Brauereien und der fehlenden Exportmengen, ist die Sommerbraugerste die Frucht mit den höchsten Preisabschlägen in den letzten sechs Wochen.
Eine Erholung der Marktlage scheint in weite Ferne gerückt zu sein.

KW 14
Getreide
Gestern wurde die Flächenentwicklungs-Prognose für Mais und Soja der Ernte 2020 für die USA bekannt gegeben. Welchen Wert diese Zahlen haben ist umstritten, da die derzeitigen Bestände auch nicht das wiederspiegeln, was vor Monaten dort geerntet wurde. Heißt, dass sehr viel verfüttert wurde oder die Ernteschätzung nicht gepasst hat.
Nach gestrigem Stand werden 8 Prozent mehr Mais angebaut. Bei normalen Ernten würde eine regelrechte Maisschwemme auf dem Markt drücken, was zur Folge hätte, dass der Weizenpreis nicht steigt.
Weiterhin müssen Sie sich mit der Vermarktung der neuen Ernte beschäftigen. Sichern Sie in den nächsten zwei Wochen 20 Prozent der zu erwartenden Erntemenge ab.


KW 13
Getreide
Das, was die Börse innerhalb von drei Wochen verloren hatte, hat sie sich in nur einer Woche zurückgeholt. Die fundamentalen Daten sprechen leider die Sprache von fallenden Kursen. Wir haben ein Niveau erreicht auf dem man sich mit bis zu 20 % der zu erwartenden Erntemenge am Markt beteiligen sollte. Das gilt leider nicht für Raps und Braugerste.
Nutzen Sie diesen Markt und sichern Sie die ersten Tonnen ab. Unsicherheit wird den Markt weiter bestimmen, weshalb eine Tendenz in den Kursverläufen nicht abzulesen ist.

Pflanzenschutzoptimierung
Im November fand unsere Fachveranstaltung Pflanzenschutzoptimierung statt. Informationen zu den dort behandelten Themen – heute zum Punkt „Anwendungsbestimmungen von Pflanzenschutzmittel“ – finden Sie hier.

KW 12
REGIONAL FÜR SIE DA!
Sehr geehrte Mitglieder und Kunden,
das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Geschäfte werden geschlossen und das öffentliche Leben auf ein Minimum zurückgefahren. Die Bundesregierung hat festgelegt, welche Geschäfte und Dienstleitungsbereiche systemrelevant sind und somit weiter geöffnet bleiben. Als Raiffeisen Centralheide sind unsere landwirtschaftlichen Geschäftsstellen, unsere Tankstellen und auch unsere Raiffeisenmärkte systemrelevant. Wir haben für Sie geöffnet! Dabei sind bei uns in allen Bereichen Vorsorgemaßnahmen getroffen worden und werden in besonderen Situationen angepasst.
Die Verwaltung ist in zwei Teams geteilt worden und arbeitet nun in Soltau und in Kirchboitzen, außerdem sind einige Kollegen vorsorglich im Homeoffice tätig. Die Energieabteilung ist ja schon immer an zwei Standorten tätig. Die Außendienstmitarbeiter der RCH sind aufgefordert ihre Arbeit telefonisch zu organisieren und sind unter den bekannten Telefonnummern zu erreichen. Feldbegehungen werden von ihnen durchgeführt und anschließen werden Sie telefonisch über das Ergebnis informiert. Unser Fuhrpark liefert Ihnen nach wie vor alle Artikel in gewohnter Form und Qualität aus. Für Futterbestellungen wählen Sie bitte bevorzugt die Telefonnumer: 05191 / 609-47, auch Bestellungen per App, Fax oder Mail sind gerne möglich.
Bei allen persönlichen Begegnungen bitten wir Sie, die „neuen“ Regeln zu beachten. Gemeinsam werden wir diese besondere Situation überstehen.
In der derzeitigen Situation sollten wir alle darüber nachdenken, ob es richtig ist und war große Distanzen und viele wechselnde Kontakte zu unterhalten. Gerade jetzt sollte die viel gepriesene REGIONALITÄT nicht nur ein Wort sein, sondern von uns allen gelebt werden!
Das Team der RCH ist regional für Sie da, damit Sie und Ihre Tiere versorgt sind!
Lassen Sie uns regional zusammenhalten und gestärkt aus dieser Krise kommen.
Ihre Raiffeisen Centralheide
mit allen Mitarbeiter und Gremiumsmitgliedern

Getreide
Logistik und Quarantäne. Vielleicht die zwei wichtigsten Begriffe, die die Getreidemärkte bewegen. Wie lange kann die Logistikkette aufrechterhalten werden, um die Nachfrage von Getreide zu decken. In Ägypten hat die Regierung ihre Weizeninspekteure, die für den Ablauf der Importe in den Exporthäfen zuständig sind, unter Quarantäne gestellt. Also wird Getreide nicht weiter verladen und der Hafen ruht. Neues Geschäft ist daher nicht möglich. Die höhere Nachfrage national führt zu einigen Engpässen in der Logistik. Es werden wohl noch spannende Wochen vor uns liegen.

Pflanzenschutzoptimierung
Im November fand unsere Fachveranstaltung Pflanzenschutzoptimierung statt. Informationen zu den dort behandelten Themen – heute zum Punkt „Auswintern der Spritze“ – finden Sie hier.
 
KW 11
Getreide
Noch vor vierzehn Tagen zeigten sich die Agrarmärkte nur wenig vom Coronavirus beeindruckt. Dafür fiel es letzte Woche umso heftiger aus. Verluste in allen Bereichen, bei allen Produkten. Dass das Landwirtschaftsministerium der USA gestern eine neue Schätzung der Bestände, Erträge und Verbräuche herausgegeben hat, ist im ganzen Geschehen schon fast untergegangen.
Eine Richtung der Märkte ist für die nächsten Wochen nicht darstellbar.
 
KW 10
Getreide
Glücklicherweise haben sich die Märkte gefangen. Es muss wohl erst einmal wieder ein anderes Thema den Markt dominieren als ein Virus.
Die aktuellen Ernteschätzung der Weizenproduktion 2020 für die Ukraine sehen lokale Marktbeobachter zwischen 26 und 28 (Vorjahr: 28,2) Mio. Tonnen erreichen; die Gerste soll bei 7,5 bis 8 (Vorjahr: 9) Mio. Tonnen liegen. Je mehr solcher Meldungen bekannt werden, desto eher könnte das auch den Getreidemarkt in eine andere Richtung bringen.
 
KW 9
Getreide
Der Corona Virus rückt weiter in den Fokus. Aus Angst und Unsicherheit reagierten die gesamten Märkte mit fallenden Preisen. Tatsächlich kann man die Auswirkungen im Bereich von Vitaminen spüren. Fast alles wird in China produziert sodass es nun zu Engpässen bei der Versorgung kommt. In wie weit die Getreidemärkte betroffen werden, bleibt abzuwarten.

Düngemittel
Die Preise für Stickstoffdünger treten weiter auf der Stelle. Phosphordünger steigt in den letzten Tagen, auch wechselkursbedingt, leicht an. Kali+Salz hat die Monatsaufschläge ab März veröffentlicht. 40er Kornkali und Kalimagnesia werden 0,30 €/dt teurer. Danach wird es bis Ende Mai allerdings keine weiteren Aufschläge mehr geben.

KW 6
 
Getreide
Die Märkte kannten bis gestern nur eine Richtung. Dieser negative Trend wurde gestoppt. Fundmental hat sich nichts geändert. Der europäische Weizen kann mit dem russischen Weizen preislich konkurrieren, so dass auch weitere Verkäufe aus der EU denkbar sind. Dieses kann den Markt entlasten. Man sollte nun abwarten und nicht in Panik verfallen. Solche Bewegungen braucht eine Börse auch, um ihrem Namen gerecht zu werden.

 
KW 5
 
Getreide
Nicht nur der DAX wurde vom „Coronavirus“ erfasst. Auch die Getreidebörsen haben diese Meldung mit niedrigeren Preisen quittiert. Wie nachhaltig das sein wird, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen.
Weiterhin läuft der Export gut. Lediglich die Braugerste profitiert davon nicht. Steigende Anbauflächen in Dänemark und vor allem Frankreich lassen keine Gedanken für höhere Preise zu.

Pflanzenschutz
In diesem Jahr verlieren wieder zahlreiche Pflanzenschutzmittel ihre Zulassung. Einige wichtige seien hier erwähnt:
Für Betanal maxxPro, Betanal expert, Belvedere Extra und Betasana Trio ist die Zulassung seit dem 01.01.2020 beendet. Abverkauf- und Aufbrauchfrist enden am 01.07.2020. Für diese Saison stehen die Mittel also noch zur Verfügung.
Für das Getreidefungizid Amistar Opti, mit dem Wirkstoff Chlorthalonil gegen Ramularia in Gerste, ist die Zulassung bereits am 31.10.2019 widerrufen worden. Das Abverkaufsende wird der 30.04.2020 sein, die Aufbrauchfrist beim Landwirt endet schon am 20.05.2020.
Das Insektizid Biscaya wird die Zulassung zum 03.08.2020 verlieren. Die Aufbrauchfrist muss spätestens im Februar 2021 enden. Das bedeutet, dass es auch für Biscaya in 2020 das letzte Jahr der Anwendung sein wird.
Der Wirkstoff Prochloraz ist nicht mehr in Gerste zugelassen. D. b. Mittel wie Ampera, Eleando oder Mirage dürfen nicht mehr in die Gerste gespritzt werden!
 
KW 4

Getreide

Die LKW-Branche in Frankreich streikt, sodass die logistischen Probleme dort bei uns in Form von festeren Preisen zu bemerken sind. Kontrakte, die nicht erfüllt werden, werden nun über deutsche Häfen abgewickelt. Aber auch das nun scheinbar knapper werdende Angebot an Getreide macht sich bemerkbar. Die neue Ernte wird noch nicht diskutiert. Hier raten wir weiterhin zur Ruhe bei der Vermarktung.

Düngemittel

Ab 01.02.2020 muss Harnstoff, der nicht mit einem Urease-Hemmer behandelt ist, eingearbeitet werden. Auf unseren Lagerstellen werden wir deshalb nur mit Urease-Hemmer behandelte Ware einlagern. Der AHL-Preis bewegt sich weiter seitwärts und wir können Ware zur Lieferung im kommenden Frühjahr zu interessanten Konditionen anbieten. Die KAS-Produzenten Yara und OCI haben Preiserhöhungen angekündigt, die sich aber bis jetzt nicht auf die Preise auswirken. Das kann sich bei einsetzender Nachfrage zum Saisonbeginn aber ändern.
Der DAP-Preis steigt in den letzten Tagen zwar leicht an, befindet sich aber immer noch auf niedrigem Niveau. Kali+Salz wird ab Februar weitere 3,- €/to Monatsreport bei 40er Kornkali und Kalimagnesia verlangen.
 
KW 3

Getreide
Die Börsen beim Getreide sind weiter fest. Die Exportmengen wurden wieder etwas hochgefahren und nun denkt Russland über ein Gesetz nach, dass die Exportmengen aus dem Land begrenzen soll. Solche Meldungen braucht der Markt um auch die Preise am Kassamarkt steigen zu lassen. Man kann mit weiteren moderaten Preisaufschlägen in den nächsten Wochen rechnen.
KW 2

Getreide
Die Pariser Börse legte leicht zu, aber der Handel bewegt sich zum Jahresbeginn im ruhigen Fahrwasser. Die Preise am Kassamarkt sind der Börse nicht gefolgt, sie verharren an der Seitenlinie.
Lediglich am Rapsmarkt ist es etwas lebhafter. Hier sollten wir den Markt weiter beobachten.

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