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RCH Agrarinfo

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KW 9
Getreide
Der Corona Virus rückt weiter in den Fokus. Aus Angst und Unsicherheit reagierten die gesamten Märkte mit fallenden Preisen. Tatsächlich kann man die Auswirkungen im Bereich von Vitaminen spüren. Fast alles wird in China produziert sodass es nun zu Engpässen bei der Versorgung kommt. In wie weit die Getreidemärkte betroffen werden, bleibt abzuwarten.

Düngemittel
Die Preise für Stickstoffdünger treten weiter auf der Stelle. Phosphordünger steigt in den letzten Tagen, auch wechselkursbedingt, leicht an. Kali+Salz hat die Monatsaufschläge ab März veröffentlicht. 40er Kornkali und Kalimagnesia werden 0,30 €/dt teurer. Danach wird es bis Ende Mai allerdings keine weiteren Aufschläge mehr geben.

KW 6
 
Getreide
Die Märkte kannten bis gestern nur eine Richtung. Dieser negative Trend wurde gestoppt. Fundmental hat sich nichts geändert. Der europäische Weizen kann mit dem russischen Weizen preislich konkurrieren, so dass auch weitere Verkäufe aus der EU denkbar sind. Dieses kann den Markt entlasten. Man sollte nun abwarten und nicht in Panik verfallen. Solche Bewegungen braucht eine Börse auch, um ihrem Namen gerecht zu werden.

 
KW 5
 
Getreide
Nicht nur der DAX wurde vom „Coronavirus“ erfasst. Auch die Getreidebörsen haben diese Meldung mit niedrigeren Preisen quittiert. Wie nachhaltig das sein wird, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen.
Weiterhin läuft der Export gut. Lediglich die Braugerste profitiert davon nicht. Steigende Anbauflächen in Dänemark und vor allem Frankreich lassen keine Gedanken für höhere Preise zu.

Pflanzenschutz
In diesem Jahr verlieren wieder zahlreiche Pflanzenschutzmittel ihre Zulassung. Einige wichtige seien hier erwähnt:
Für Betanal maxxPro, Betanal expert, Belvedere Extra und Betasana Trio ist die Zulassung seit dem 01.01.2020 beendet. Abverkauf- und Aufbrauchfrist enden am 01.07.2020. Für diese Saison stehen die Mittel also noch zur Verfügung.
Für das Getreidefungizid Amistar Opti, mit dem Wirkstoff Chlorthalonil gegen Ramularia in Gerste, ist die Zulassung bereits am 31.10.2019 widerrufen worden. Das Abverkaufsende wird der 30.04.2020 sein, die Aufbrauchfrist beim Landwirt endet schon am 20.05.2020.
Das Insektizid Biscaya wird die Zulassung zum 03.08.2020 verlieren. Die Aufbrauchfrist muss spätestens im Februar 2021 enden. Das bedeutet, dass es auch für Biscaya in 2020 das letzte Jahr der Anwendung sein wird.
Der Wirkstoff Prochloraz ist nicht mehr in Gerste zugelassen. D. b. Mittel wie Ampera, Eleando oder Mirage dürfen nicht mehr in die Gerste gespritzt werden!
 
KW 4

Getreide

Die LKW-Branche in Frankreich streikt, sodass die logistischen Probleme dort bei uns in Form von festeren Preisen zu bemerken sind. Kontrakte, die nicht erfüllt werden, werden nun über deutsche Häfen abgewickelt. Aber auch das nun scheinbar knapper werdende Angebot an Getreide macht sich bemerkbar. Die neue Ernte wird noch nicht diskutiert. Hier raten wir weiterhin zur Ruhe bei der Vermarktung.

Düngemittel

Ab 01.02.2020 muss Harnstoff, der nicht mit einem Urease-Hemmer behandelt ist, eingearbeitet werden. Auf unseren Lagerstellen werden wir deshalb nur mit Urease-Hemmer behandelte Ware einlagern. Der AHL-Preis bewegt sich weiter seitwärts und wir können Ware zur Lieferung im kommenden Frühjahr zu interessanten Konditionen anbieten. Die KAS-Produzenten Yara und OCI haben Preiserhöhungen angekündigt, die sich aber bis jetzt nicht auf die Preise auswirken. Das kann sich bei einsetzender Nachfrage zum Saisonbeginn aber ändern.
Der DAP-Preis steigt in den letzten Tagen zwar leicht an, befindet sich aber immer noch auf niedrigem Niveau. Kali+Salz wird ab Februar weitere 3,- €/to Monatsreport bei 40er Kornkali und Kalimagnesia verlangen.
 
KW 3

Getreide
Die Börsen beim Getreide sind weiter fest. Die Exportmengen wurden wieder etwas hochgefahren und nun denkt Russland über ein Gesetz nach, dass die Exportmengen aus dem Land begrenzen soll. Solche Meldungen braucht der Markt um auch die Preise am Kassamarkt steigen zu lassen. Man kann mit weiteren moderaten Preisaufschlägen in den nächsten Wochen rechnen.
KW 2

Getreide
Die Pariser Börse legte leicht zu, aber der Handel bewegt sich zum Jahresbeginn im ruhigen Fahrwasser. Die Preise am Kassamarkt sind der Börse nicht gefolgt, sie verharren an der Seitenlinie.
Lediglich am Rapsmarkt ist es etwas lebhafter. Hier sollten wir den Markt weiter beobachten.

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