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RCH Agrarinfo

RCH Agrarinfo
KW 25
Getreide
Auf der Nordhalbkugel scheinen sich die prognostizierten Produktionsmengen nicht nur beim Weizen zu festigen. Ein negativer Wettermarkt für die verbleibende Zeit bis zur Ernte ist aktuell nicht zu sehen. Die Nachfrage hält sich weiter in Grenzen, gleichzeitig ist die Landwirtschaft ebenfalls nicht bereit auf dem Preisniveau zu verkaufen.
Man könnte sagen, dass alle Marktteilnehmer abwarten was passiert. In der Vergangenheit ist diese Situation nicht zum Vorteil der Landwirtschaft ausgegangen.

 
KW 23
Getreide
Der angesagte Regen kommt für das heimische Getreide zu spät. Es wird keine gute Ernte geben. Und die Erzeugerpreise fallen wieder etwas. Der Streit zwischen den USA und China scheint den Markt mehr zu beeinflussen als die geringe Ernte. Es bleibt abzuwarten wie sich die Handelsströme entwickeln werden.

 
KW 22
Getreide
Das Wasser fehlt nicht nur in unserer Region. Auch Frankreich und England melden Ertragsausfälle durch Trockenheit. In der Schwarzmeerregion ist mehr Niederschlag im Mai gefallen. Das hilft unserem Getreidemarkt leider nicht. Aber auch aus der Region wird keine Rekordernte eingefahren werden.
Es wird wohl noch ein bis zwei Wochen dauern bis der Markt erkannt hat, dass die Erträge weit unter einer durchschnittlichen Ernte liegen werden.

Düngemittel
Kali+Salz hat die neuen Preise, die ab 01. Juni gelten werden veröffentlicht. Die Preise für 40er Kornkali und Kalimagnesia werden um rund 30,- €/to abgesenkt. In den Folgemonaten werden dann wie gewohnt Monatsaufschläge erhoben. Auch in diesem Jahr gelten die Preise zunächst nur bis Ende Oktober.
 
KW 20
Getreide
Gestern wurde der erste Bericht der US-Marktbeobachter zur neuen Ernte vorgestellt. Und was ist an den Börsen passiert? - Nichts.
Und was bringt uns ein Preis, der um beispielsweise zehn Euro per Tonne steigt, wenn uns das Wasser fehlt, welches alle Früchte auf den Feldern dringend brauchen. Die Zahlen sagen aus, dass die Differenz, die eventuell beim Weizen eintritt, ohne Probleme vom Maisangebot abgedeckt werden kann. Also bleibt alles beim Alten.
 
KW 18
Getreide
Man diskutiert über den Regen, der kommen soll. Es sind nur die Praktiker, die wissen, dass die angesagte Regenmenge wohl kaum ausreichend ist und dass die Bestände teilweise bereits reduziert haben.
An der Börse ist die Aussicht auf einen Regenschauer schon gleich eine Meldung, die die Preise fallen lässt. Also müssen wir den Markt weiter beobachten.
 
KW 17
Getreide
Die Trockenheit in allen Weizen-Exportländern der Erde ließen die Börsenpreise am Montag stark steigen. Aber auch hier hat sich der Markt wieder beruhigt. Gestern hat man nur den Preisverfall des Öls beobachtet. Mit dem Öl ist auch der Körnermais günstiger geworden. Wenn der Verbrauch in den Ethanolanlagen nicht wieder startet, dann bekommen wir eine Maisschwemme wie in 2017/18. Folglich wird der Weizen in den Mischungen durch Mais ersetzt. Soll heißen, dass die Preisspirale nach oben auch endlich ist. Warten wir ab welche Überraschung die Woche noch bringt.

Pflanzenschutz
Am 30.04.20 endet die Abverkaufsfrist für Mittel mit dem Wirkstoff  Chlorthalonil. Das Fungizid Amistar Opti darf nur bis zu diesem Stichtag gehandelt werden. Die Aufbrauchfrist für den Landwirt endet am 20.05.2020.
Wenn Sie Bedarf an Amistar Opti zur Ramulariabekämpfung in Gerste haben, müssen Sie die Ware noch im April kaufen.

Normi Kontraktangebot
Durch die derzeitige Corona-Krise herrscht bei den Menschen Ungewissheit. Das DMK möchte in dieser Zeit bei der Versorgung von Kälbern unterstützend tätig werden. Folgendes Angebot stellen wir Ihnen heute von Norlac vor:
Das Produkt Normi HIT mit 50 % Magermilchanteil zu einem Festpreis bis zum Jahresende.
Als teilnehmender Normi-Händler nehmen wir Ihre Bestellung gerne entgegen. Sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter der Raiffeisen Centralheide  an oder schicken Sie uns den Flyer auch gerne per Fax zu.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem angefügten Flyer.

 
KW 16
Getreide
Erst ging man von steigenden Getreidepreisen aus, da nicht nur in Norddeutschland das Wasser wieder knapp wird, sondern auch in den Exportländern. So sind auch die Böden in Russland und der Ukraine für diese Zeit zu trocken.
Und nun schaut jeder auf Amerika. Dort werden täglich weitere Ethanol-Anlagen abgestellt. Damit wird weniger Mais verbraucht. Dieses führt zu einem größeren Druck auf die Märkte, so dass wir diese Woche wieder mit sinkenden Preisen zu rechnen haben.
 
KW 15
Getreide
Das Thema, welches die ganze Welt beschäftigt, bewegt in vollem Umfang auch die Getreidemärkte. Zeitweise rücken fundamentale Zahlen ins Geschehen aber schnell merkt man, dass ein Virus alle Handelsströme verändern kann.
Durch den fehlenden Absatz im Fassbiergeschäft der Brauereien und der fehlenden Exportmengen, ist die Sommerbraugerste die Frucht mit den höchsten Preisabschlägen in den letzten sechs Wochen.
Eine Erholung der Marktlage scheint in weite Ferne gerückt zu sein.

KW 14
Getreide
Gestern wurde die Flächenentwicklungs-Prognose für Mais und Soja der Ernte 2020 für die USA bekannt gegeben. Welchen Wert diese Zahlen haben ist umstritten, da die derzeitigen Bestände auch nicht das wiederspiegeln, was vor Monaten dort geerntet wurde. Heißt, dass sehr viel verfüttert wurde oder die Ernteschätzung nicht gepasst hat.
Nach gestrigem Stand werden 8 Prozent mehr Mais angebaut. Bei normalen Ernten würde eine regelrechte Maisschwemme auf dem Markt drücken, was zur Folge hätte, dass der Weizenpreis nicht steigt.
Weiterhin müssen Sie sich mit der Vermarktung der neuen Ernte beschäftigen. Sichern Sie in den nächsten zwei Wochen 20 Prozent der zu erwartenden Erntemenge ab.


KW 13
Getreide
Das, was die Börse innerhalb von drei Wochen verloren hatte, hat sie sich in nur einer Woche zurückgeholt. Die fundamentalen Daten sprechen leider die Sprache von fallenden Kursen. Wir haben ein Niveau erreicht auf dem man sich mit bis zu 20 % der zu erwartenden Erntemenge am Markt beteiligen sollte. Das gilt leider nicht für Raps und Braugerste.
Nutzen Sie diesen Markt und sichern Sie die ersten Tonnen ab. Unsicherheit wird den Markt weiter bestimmen, weshalb eine Tendenz in den Kursverläufen nicht abzulesen ist.

Pflanzenschutzoptimierung
Im November fand unsere Fachveranstaltung Pflanzenschutzoptimierung statt. Informationen zu den dort behandelten Themen – heute zum Punkt „Anwendungsbestimmungen von Pflanzenschutzmittel“ – finden Sie hier.

KW 12
REGIONAL FÜR SIE DA!
Sehr geehrte Mitglieder und Kunden,
das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Geschäfte werden geschlossen und das öffentliche Leben auf ein Minimum zurückgefahren. Die Bundesregierung hat festgelegt, welche Geschäfte und Dienstleitungsbereiche systemrelevant sind und somit weiter geöffnet bleiben. Als Raiffeisen Centralheide sind unsere landwirtschaftlichen Geschäftsstellen, unsere Tankstellen und auch unsere Raiffeisenmärkte systemrelevant. Wir haben für Sie geöffnet! Dabei sind bei uns in allen Bereichen Vorsorgemaßnahmen getroffen worden und werden in besonderen Situationen angepasst.
Die Verwaltung ist in zwei Teams geteilt worden und arbeitet nun in Soltau und in Kirchboitzen, außerdem sind einige Kollegen vorsorglich im Homeoffice tätig. Die Energieabteilung ist ja schon immer an zwei Standorten tätig. Die Außendienstmitarbeiter der RCH sind aufgefordert ihre Arbeit telefonisch zu organisieren und sind unter den bekannten Telefonnummern zu erreichen. Feldbegehungen werden von ihnen durchgeführt und anschließen werden Sie telefonisch über das Ergebnis informiert. Unser Fuhrpark liefert Ihnen nach wie vor alle Artikel in gewohnter Form und Qualität aus. Für Futterbestellungen wählen Sie bitte bevorzugt die Telefonnumer: 05191 / 609-47, auch Bestellungen per App, Fax oder Mail sind gerne möglich.
Bei allen persönlichen Begegnungen bitten wir Sie, die „neuen“ Regeln zu beachten. Gemeinsam werden wir diese besondere Situation überstehen.
In der derzeitigen Situation sollten wir alle darüber nachdenken, ob es richtig ist und war große Distanzen und viele wechselnde Kontakte zu unterhalten. Gerade jetzt sollte die viel gepriesene REGIONALITÄT nicht nur ein Wort sein, sondern von uns allen gelebt werden!
Das Team der RCH ist regional für Sie da, damit Sie und Ihre Tiere versorgt sind!
Lassen Sie uns regional zusammenhalten und gestärkt aus dieser Krise kommen.
Ihre Raiffeisen Centralheide
mit allen Mitarbeiter und Gremiumsmitgliedern

Getreide
Logistik und Quarantäne. Vielleicht die zwei wichtigsten Begriffe, die die Getreidemärkte bewegen. Wie lange kann die Logistikkette aufrechterhalten werden, um die Nachfrage von Getreide zu decken. In Ägypten hat die Regierung ihre Weizeninspekteure, die für den Ablauf der Importe in den Exporthäfen zuständig sind, unter Quarantäne gestellt. Also wird Getreide nicht weiter verladen und der Hafen ruht. Neues Geschäft ist daher nicht möglich. Die höhere Nachfrage national führt zu einigen Engpässen in der Logistik. Es werden wohl noch spannende Wochen vor uns liegen.

Pflanzenschutzoptimierung
Im November fand unsere Fachveranstaltung Pflanzenschutzoptimierung statt. Informationen zu den dort behandelten Themen – heute zum Punkt „Auswintern der Spritze“ – finden Sie hier.
 
KW 11
Getreide
Noch vor vierzehn Tagen zeigten sich die Agrarmärkte nur wenig vom Coronavirus beeindruckt. Dafür fiel es letzte Woche umso heftiger aus. Verluste in allen Bereichen, bei allen Produkten. Dass das Landwirtschaftsministerium der USA gestern eine neue Schätzung der Bestände, Erträge und Verbräuche herausgegeben hat, ist im ganzen Geschehen schon fast untergegangen.
Eine Richtung der Märkte ist für die nächsten Wochen nicht darstellbar.
 
KW 10
Getreide
Glücklicherweise haben sich die Märkte gefangen. Es muss wohl erst einmal wieder ein anderes Thema den Markt dominieren als ein Virus.
Die aktuellen Ernteschätzung der Weizenproduktion 2020 für die Ukraine sehen lokale Marktbeobachter zwischen 26 und 28 (Vorjahr: 28,2) Mio. Tonnen erreichen; die Gerste soll bei 7,5 bis 8 (Vorjahr: 9) Mio. Tonnen liegen. Je mehr solcher Meldungen bekannt werden, desto eher könnte das auch den Getreidemarkt in eine andere Richtung bringen.
 
KW 9
Getreide
Der Corona Virus rückt weiter in den Fokus. Aus Angst und Unsicherheit reagierten die gesamten Märkte mit fallenden Preisen. Tatsächlich kann man die Auswirkungen im Bereich von Vitaminen spüren. Fast alles wird in China produziert sodass es nun zu Engpässen bei der Versorgung kommt. In wie weit die Getreidemärkte betroffen werden, bleibt abzuwarten.

Düngemittel
Die Preise für Stickstoffdünger treten weiter auf der Stelle. Phosphordünger steigt in den letzten Tagen, auch wechselkursbedingt, leicht an. Kali+Salz hat die Monatsaufschläge ab März veröffentlicht. 40er Kornkali und Kalimagnesia werden 0,30 €/dt teurer. Danach wird es bis Ende Mai allerdings keine weiteren Aufschläge mehr geben.

KW 6
 
Getreide
Die Märkte kannten bis gestern nur eine Richtung. Dieser negative Trend wurde gestoppt. Fundmental hat sich nichts geändert. Der europäische Weizen kann mit dem russischen Weizen preislich konkurrieren, so dass auch weitere Verkäufe aus der EU denkbar sind. Dieses kann den Markt entlasten. Man sollte nun abwarten und nicht in Panik verfallen. Solche Bewegungen braucht eine Börse auch, um ihrem Namen gerecht zu werden.

 
KW 5
 
Getreide
Nicht nur der DAX wurde vom „Coronavirus“ erfasst. Auch die Getreidebörsen haben diese Meldung mit niedrigeren Preisen quittiert. Wie nachhaltig das sein wird, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen.
Weiterhin läuft der Export gut. Lediglich die Braugerste profitiert davon nicht. Steigende Anbauflächen in Dänemark und vor allem Frankreich lassen keine Gedanken für höhere Preise zu.

Pflanzenschutz
In diesem Jahr verlieren wieder zahlreiche Pflanzenschutzmittel ihre Zulassung. Einige wichtige seien hier erwähnt:
Für Betanal maxxPro, Betanal expert, Belvedere Extra und Betasana Trio ist die Zulassung seit dem 01.01.2020 beendet. Abverkauf- und Aufbrauchfrist enden am 01.07.2020. Für diese Saison stehen die Mittel also noch zur Verfügung.
Für das Getreidefungizid Amistar Opti, mit dem Wirkstoff Chlorthalonil gegen Ramularia in Gerste, ist die Zulassung bereits am 31.10.2019 widerrufen worden. Das Abverkaufsende wird der 30.04.2020 sein, die Aufbrauchfrist beim Landwirt endet schon am 20.05.2020.
Das Insektizid Biscaya wird die Zulassung zum 03.08.2020 verlieren. Die Aufbrauchfrist muss spätestens im Februar 2021 enden. Das bedeutet, dass es auch für Biscaya in 2020 das letzte Jahr der Anwendung sein wird.
Der Wirkstoff Prochloraz ist nicht mehr in Gerste zugelassen. D. b. Mittel wie Ampera, Eleando oder Mirage dürfen nicht mehr in die Gerste gespritzt werden!
 
KW 4

Getreide

Die LKW-Branche in Frankreich streikt, sodass die logistischen Probleme dort bei uns in Form von festeren Preisen zu bemerken sind. Kontrakte, die nicht erfüllt werden, werden nun über deutsche Häfen abgewickelt. Aber auch das nun scheinbar knapper werdende Angebot an Getreide macht sich bemerkbar. Die neue Ernte wird noch nicht diskutiert. Hier raten wir weiterhin zur Ruhe bei der Vermarktung.

Düngemittel

Ab 01.02.2020 muss Harnstoff, der nicht mit einem Urease-Hemmer behandelt ist, eingearbeitet werden. Auf unseren Lagerstellen werden wir deshalb nur mit Urease-Hemmer behandelte Ware einlagern. Der AHL-Preis bewegt sich weiter seitwärts und wir können Ware zur Lieferung im kommenden Frühjahr zu interessanten Konditionen anbieten. Die KAS-Produzenten Yara und OCI haben Preiserhöhungen angekündigt, die sich aber bis jetzt nicht auf die Preise auswirken. Das kann sich bei einsetzender Nachfrage zum Saisonbeginn aber ändern.
Der DAP-Preis steigt in den letzten Tagen zwar leicht an, befindet sich aber immer noch auf niedrigem Niveau. Kali+Salz wird ab Februar weitere 3,- €/to Monatsreport bei 40er Kornkali und Kalimagnesia verlangen.
 
KW 3

Getreide
Die Börsen beim Getreide sind weiter fest. Die Exportmengen wurden wieder etwas hochgefahren und nun denkt Russland über ein Gesetz nach, dass die Exportmengen aus dem Land begrenzen soll. Solche Meldungen braucht der Markt um auch die Preise am Kassamarkt steigen zu lassen. Man kann mit weiteren moderaten Preisaufschlägen in den nächsten Wochen rechnen.
KW 2

Getreide
Die Pariser Börse legte leicht zu, aber der Handel bewegt sich zum Jahresbeginn im ruhigen Fahrwasser. Die Preise am Kassamarkt sind der Börse nicht gefolgt, sie verharren an der Seitenlinie.
Lediglich am Rapsmarkt ist es etwas lebhafter. Hier sollten wir den Markt weiter beobachten.

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