A+ A A-

RCH-Agrarinfo

Kalenderwoche 39
Getreide
Die Weizenpreise tendieren seitwärts mit einer leichten Aufwärtsbewegung. Unterstützung bekommt der Markt von trockenen Witterungsbedingungen in Australien und den Überschwemmungen in Argentinien. Auch der russische Weizen ist leicht gestiegen. Trotzdem ist er gegenüber europäischen Herkünften wettbewerbsfähig.
Mit gravierenden Preisänderungen im Oktober rechnet kaum ein Marktteilnehmer.

Düngemittel
Am Düngermarkt steigen die Preise weiter an. Besonders Harnstoff und DAP sind in den letzten Tagen deutlich teurer geworden. Der steigende Harnstoffpreis veranlasst wiederum die KAS-Produzenten, die Preise ihrerseits nach oben zu nehmen. Damit ist nun endgültig klar, dass es einen so günstigen Einlagerungspreis wie im Vorjahr in diesem Jahr definitiv nicht geben wird.
Für Kaliprodukte erhebt die K+S ab 01. Oktober den nächsten Monatsaufschlag. Die neuen Preise, die ab 01. November gelten werden, sind weiter nicht veröffentlicht.  


Kalenderwoche 38
Getreide
Die Getreidemärkte zeigen weiterhin Schwäche. Der russische Weizen ist der günstigste, so dass nun auch Ägypten Weizen aus dieser Region gekauft hat. Bei den großen Mengen die dort exportiert werden, kann es schon bald zu logistischen Problemen führen, so dass andere Herkünfte nachgefragt werden könnten.
Roggen mit hohen Fallzahlen werden nun von den Mühlen mit leichten Aufschlägen bewertet.

Kalenderwoche 36
Getreide
Die Ernte ist in unserer Region nun abgeschlossen. Die Qualitäten und Erträge liegen unter dem Vorjahresniveau. Für Roggen mit hohen Fallzahlen scheint sich nun ein Markt zu bilden. Ansonsten erwarten alle Marktbeobachter keine gravierenden Preisaufschläge im laufenden Kalenderjahr.

Saatgetreide
Denken Sie an eine rechtzeitige Bestellung von Saatgetreide. Durch schlechtere Keimfähigkeiten sind bereits einige Partien aberkannt worden. Zum Ende der Aussaat wird es Engpässe bei der Versorgung geben.


Kalenderwoche 35
Getreide
Die Ernte sollte mit dem heutigen Tag zu 99 % abgeschlossen sein. Wenn wir uns rückwirkend die letzten acht Wochen anschauen, müssen wir leider feststellen, dass die Qualitäten des Getreides und auch die Erzeugerpreise jeden Tag gelitten haben.
Nun bleibt es spannend wie lange andere Herkünfte den Markt mit noch günstigerem Weizen bedienen können. Dieses kann bis zum Jahreswechsel anhalten.

Saatgetreide
Auch die Vermehrungsflächen leiden unter den Wetterbedingungen. Es kann zum Ende der Aussaat zu Engpässen bei einigen Getreidearten kommen. Sichern Sie sich durch rechtzeitige Bestellung die gewünschten Sorten. Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl.

Düngemittel
Der starke Euro lässt den Preis von DAP weiter nachgeben. Bei Stickstoffdüngern tut sich wenig. Das Preisniveau der letzten Wochen bleibt erhalten. Schwefelhaltige Dünger zeigen sich ebenfalls stabil. Die letzte KAS-Preiserhöhung  durch die Yara lässt sich am Markt derzeit nicht durchsetzen. Für 40er Kornkali und Kalimagnesia erhebt K+S einen weiteren Monatsaufschlag.

Pflanzenschutz
Aufgrund der erheblichen Abstandsauflagen für clomazonehaltige Rapsherbizide, werden Mittel wie Colzor Trio und Nimbus auch in diesem Jahr nur selten auf die Fläche kommen. Schwerpunkt unserer Empfehlung ist Butisan Gold, das mit 2,0-2,5 l/ha allerspätestens 7 Tage nach der Saat appliziert werden muss (je früher, desto besser). Eine Nachbehandlung mit Runway, das im Splittingverfahren mit Butisan Kombi (Runway Kombi Pack) eingesetzt werden kann, hat in den vergangenen Jahren gute Ergebnisse erzielt.


Kalenderwoche 34
Getreide
Die Verzögerung der Ernte zerrt weiter an den Qualitäten des Getreides. Stellenweise lassen die Böden keine Befahrbarkeit mehr zu, so dass fest steht, dass einzelne Schläge nicht mehr gedroschen werden. Auch die Erträge werden leider nicht mehr so hoch sein.
Erschwerend hinzu kommen die Marktpreise. So ist der Börsenkurs des Dezember-Weizens von Anfang Juli um fast 30,-- €/t gefallen. Gestern hat er sogar die 160,-- Euro-Marke nach unten durchbrochen. Diese Situation ist für die heimische Landwirtschaft völlig unbefriedigend. Hoffen wir auf ein paar Tage trockenes Wetter, so dass die restlichen Bestände abgeerntet werden können.


Kalenderwoche 32
Getreide
Die Erfasser sind weiter mit der Ernte und dem Sortieren und Trocknen der Ware beschäftigt. Die Mehlindustrie fragt in den letzten Tagen vorsichtig aufgrund der schwächeren MATIF an, bezüglich der Qualitätsdiskussion verhalten sie sich aber noch erstaunlich abwartend.
Die Erträge und Qualitäten sind in der gesamten EU sehr heterogen, so dass ein endgültiges Bild der Mengen noch nicht vorhanden ist.

Kalenderwoche 31
Getreide
Die jüngsten Wetterbedingungen haben in weiten Teilen der nördlichen EU-Länder für schwierige Erntebedingungen gesorgt. Dauerregen hat zu vermehrtem Lagergetreide geführt, in dessen Folge noch nicht absehbare Einbußen bei Mengen und Qualitäten zu erwarten sind.
Jeder Erzeuger hofft, dass bei geringeren Erträgen die Preise gestützt werden. Leider hat der Kurs an der Pariser Börse in der letzten Woche um 5,00 €/t nachgegeben. Wichtig ist jetzt, die Qualitäten separat zu dreschen und viel trockenes Getreide von den Ackerflächen zu holen.

Düngemittel
Der feste Euro lässt den DAP-Preis weiter nachgeben. Die Absicherung von Teilmengen ist aus unserer Sicht jetzt sinnvoll. Beim Harnstoff scheint der „Bodensatz“ preislich erreicht zu sein. Die Kurse zeigen sich auf niedrigem Niveau stabil. Die KAS-Produzenten machen keine Anzeichen, dass sie den Preis nach unten korrigieren und damit den kg-N-Preis an den viel günstigeren Harnstoff anpassen wollen. Bei Schwefeldüngern wie z. B. ASS gehen wir in den nächsten Monaten von steigenden Preisen aus. Auch hier macht der Vorkauf aus unserer Sicht absolut Sinn.

In eigener Sache
In Kürze stellen die landwirtschaftlichen Läger in Walsrode (Gänseweide) und Rethem Ihren Betrieb ein. Sämtliche Abholungen und Anlieferungen sind ab 14. August 2017 dann ausschließlich in unserem neu erbauten Lager in Kirchboitzen, Raiffeisen-Weg 1, möglich. Wenden Sie sich bei eventuellen Fragen bitte an unsere dortigen Mitarbeiter/Innen (Telefon 05166-9309730).

Kalenderwoche 30
Getreide
Die Wetterlage gibt Grund zum Verzweifeln. An den Börsen hat sich die neue Situation noch nicht widergespiegelt. Das zeigt wieder, dass der Getreidepreis von anderen Faktoren bestimmt wird. Immer wieder tauchen Meldungen auf, die auf die weltweit großen Überhangbestände hinweisen.
Für uns vor Ort heißt es aber darauf zu achten, dass evtl. Lagerpartien separat gedroschen werden. Vielleicht ändert sich das Preisgefüge bis zum ersten Mähen wieder, und für bessere Qualitäten können Sie dann einen höheren Preis erzielen.

Kalenderwoche 29
Getreide
Die USDA-Schätzung der letzten Woche hat die Kurse leicht nach unten korrigiert. Dieses Minus haben dann aber die Folgetage wieder weg gemacht, so dass wir auf gleichem Niveau der Vorwoche sind. Alle Marktteilnehmer warten nun die ersten Erträge und Qualitäten des Schwergetreides ab. Dass eine Preiskorrektur zu Beginn der Ernte kommt, ist nicht ausgeschlossen.
Wir wünschen uns jetzt sonniges Wetter, so dass Sie die Ernte verlustfrei in den nächsten Wochen einfahren können.

Saatgetreide
Die Wintergerste wird mit dem heutigen Tag eingefahren sein. Die Hybridgerstenanbauer können dieses Jahr einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent mitnehmen, wenn der Syngenta die Bestellung bis zum 04. August vorliegt. Die Sorten der nächsten Generation sollen einen weiteren Ertragsvorsprung aufweisen. Gerne beraten wir Sie hierzu.

Landwirtschaftliche Geschäftsstelle Walsrode
Unsere landwirtschaftliche Geschäftsstelle in Walsrode, An der Gänseweide, ist ab sofort jeden Samstag geschlossen. Bei dringendem Bedarf rufen Sie bitte Ihren Außendienst an. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Düngemittel
Wenig Bewegung am Düngermarkt. Die Preise für Harnstoff und AHL sind immer noch auf niedrigem Niveau und damit sehr interessant. Der KAS-Preis passt da aktuell nicht recht ins Bild. KAS ist - auf das Kilogramm N gerechnet - deutlich teurer als Harnstoff und AHL. Im Moment macht die Yara aber keine Anstalten, den Preis absenken zu wollen.
Wohl wissend, dass es bis zum nächsten Maislegen noch reichlich Zeit hat, sollte man sich doch schon einmal mit DAP beschäftigen. Der aktuelle Wechselkurs lässt den Preis sinken.


Kalenderwoche 28

Feldhygiene und Zwischenfrüchte
Die abgeernteten Flächen sollten jetzt mit einem Bodenbearbeitungsgerät bearbeitet werden. Das ausgefallene Getreide kann so besser keimen. Für die Folgefrüchte sind Vermischungen somit im nächsten Jahr kein Problem.
Eine Bestellung mit Zwischenfrüchten fördert nicht nur das Bodenleben, sondern verbessert auch die Fruchtbarkeit der Böden.
Verschiedenste Mischungen sind in unseren Geschäftsstellen erhältlich. Fast alle Mischungen, die wir für Sie vorhalten, können für ökologische Vorrangflächen verwendet werden.

Getreide
Der Getreidemarkt scheint keine Richtung zu kennen. Ziehen die Börse in einer Woche an, dann führen Gewinnmitnahmen der Spekulanten in der Folgewoche zu niedrigeren Kursen. Durch ein Verzögern der Ernte kommt auch etwas Unruhe in den Markt. Zudem erscheint heute noch die USDA-Schätzung. Werden die weltweiten Bestände hier angepasst, ist eine weitere Kurskorrektur möglich.


Kalenderwoche 27

Getreide
Mit starken Gewinnen schlossen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago. Der nordamerikanische Weizenmarkt steht unter Dampf. Die Weizenernte in den USA sowie in Kanada wird wohl hinter den Erwartungen liegen.
Der Wettermarkt hält weiter an, so dass der Dezemberkontrakt an der Pariser Börse die 185-Marke erreicht hat.
Wir empfehlen weiterhin die Absicherung Ihrer Erträge in Höhe von 50 %.


Kalenderwoche 26

Getreide
Die vergangenen Handelstage führten die Weizenkurse wegen des Regens und der geringeren Temperaturen weiter nach unten. Die Gewinne, die wir in einer Woche an der Börse gemacht haben, sind in der letzten Woche wieder komplett verloren. Wir müssen daraus lernen, dass kurzfristige Preisanpassungen nach oben zur Absicherung Ihrer Gewinne genutzt werden müssen.


Kalenderwoche 25

Getreide
Trotz global überdurchschnittlicher Überlagerungsbestände im Getreidesektor verursachen Befürchtungen um vorhandene und weitere Trockenschäden in wichtigen Anbaugebieten einen deutlichen Anstieg der Börsenkurse mit Schwerpunkt beim Weizen.
Zentraler Ausgangspunkt der trockenheitsbedingten Ernteminderung ist der nördliche Teil der USA. Dort wurden bereits Weizenflächen als „Heu“ geerntet.
Befürchtungen um weitere Trockenschäden bestehen auch in den Schwarzmeerstaaten, Spanien und Südfrankreich.
Die Absicherung Ihrer Ernte sollte jetzt 40 bis 50 % betragen. Keiner weiß wie nachhaltig dieses Preisniveau sein wird.

PAMIRA 2017
Am 04.07.2017 - 06.07.2017, 07.30 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 16.30 Uhr
Landwirtschaftliche Lagerstelle Soltau, Celler Str. 58, 29614 Soltau
Bitte beachten Sie, dass:
- die Behälter sauber und trocken sein müssen
- Deckel separat gesammelt werden
- Gebinde größer als 50 l einmal durchzutrennen sind

 

Kalenderwoche 24
Getreide
Die guten Erwartungen an die neuen Ernte 2017 drücken die Preise und es gibt nur wenige Nachrichten, die momentan für einen steigenden Trend sprechen. Daher raten wir weiterhin 25 Prozent der zu erwartende Ernte abzusichern.
Für steigende Preise spricht zurzeit die Unsicherheit bei den Beständen, die wir mit in das neue Wirtschaftsjahr nehmen werden. Hier gehen die Meinungen der Analysten weit auseinander. Die nächsten vier Wochen werden etwas Licht ins Dunkle bringen.

 

Kalenderwoche 23
Getreide
Trockenheit im Sommerweizen-Gürtel der USA stützt ein wenig die Preise. Der Markt scheint in den nächsten Tagen wieder etwas attraktiver zu werden. Erzeuger, die noch nichts abgesichert haben, sollten sich jetzt mit der Vermarktung von 20 % der zu erwartende Mengen beschäftigen.

 

Kalenderwoche 22
Getreide
Der Getreidemarkt ist ungewohnt ruhig. In unserer Region zeigen sich die Bestände noch von einer guten Seite. Für das kommende Getreidewirtschaftsjahr 17/18 werden weitgehend übereinstimmend Prognosen einer geringeren Versorgungslage als im abgelaufenen Jahr abgegeben. Allerdings werden die Überlagerbestände so hoch sein, wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. Das ist er Hauptgrund für den ruhigen Markt.

 

Kalenderwoche 21
Getreide
Die deutsche Ernte wird nur unwesentlich höher als die Ernte 2016 eingeschätzt. Ob sich dieses so bestätigt, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass die weltweit große Ernte 16 immer noch dafür sorgt, dass die Erzeugerpreise nicht signifikant steigen.
Auch wenn die alte Ernte im norddeutschen Raum komplett gehandelt ist, drängen zu alten Preisen Partien aus anderen Herkunftsländern auf dem Markt.
Wer noch kein Getreide abgesichert hat, sollte sich in den nächsten Tagen mit der Vermarktung von 20 Prozent der anstehenden Ernte beschäftigen.

Milchaustauscher
Die NORMI gibt einen interessanten Bonus in Höhe von 5 €/dt an die Kunden weiter. Wer im Zeitraum vom 01. Juni - 31. August 750 kg oder mehr Milchaustauscher benötigt, bekommt den Rabatt nachträglich automatisch gutgeschrieben. Sie müssen lediglich die Vereinbarung (bitte klicken) ausfüllen und uns zukommen lassen.

Düngemittel
Kali+Salz hat die neuen Preise für den Zeitraum Juni bis Oktober 2017 veröffentlicht. Der Startpreis für 40er Kornkali liegt etwa 4,- €/to höher als vor einem Jahr (Juni 2016). Der Preis für Kalimagnesia wird gegenüber dem Vorjahr um 12,- €/to gesenkt. Wie gewohnt wird K+S wieder mit Monatsaufschlägen arbeiten. Ab November wird es dann neue Preise geben.

Parallelfahrsystem
Als Zusatzausrüstung für unsere Großflächenstreuer haben wir ein GPS-gestütztes Parallelfahrsystem angeschafft. Jetzt, zur Nachdüngung vom Grünland, ein gutes Hilfsmittel.

Neuer Großflächenstreuer
Für den Standort Walsrode (später Kirchboitzen) haben wir einen neuen Amazone Großflächenstreuer als Exaktstreuer zur Ausbringung von Dünger beschafft. Der Streuer vom Typ ZG-TS arbeitet GPS-gestützt und ist mit einer  Wiegeeinrichtung ausgestattet. Aufgrund des hydraulisch angetriebenen Bodenbandes wird vom Schlepper allerdings eine gewisse Leistung gefordert.

 

Kalenderwoche 20
Getreide
Der Markt wartet auf neue Impulse. Zurzeit sprechen viele Argumente für steigende Erzeugerpreise, aber es ist weiterhin sehr ruhig. Die weltweite Versorgungslage bei Mais wird stetig schwächer eingestuft. Besonders auffällig ist die Verringerung der Vorratsbestände in den fünf größten Exportstaaten um rund 18 Prozent.
Wer noch keine Absicherung der Erträge vorgenommen hat, sollte nun die ersten 20 Prozent beim Schwergetreide abschließen. Mit weiteren Verkäufen kann dann noch ein wenig gewartet werden.

Nachsaat nach dem ersten Schnitt
Wenn nach dem ersten Schnitt genügend Bodenfeuchte vorhanden ist, macht eine Nachsaat auf Grünlandflächen Sinn. Eine gute Nachsaat dient heute als qualitätssichernde Maßnahme in Futterbaubetrieben dazu. Die richtige Mischung für Ihren Standort können wir gemeinsam erarbeiten. Bitte sprechen Sie uns an.

Kalenderwoche 19
Düngemittel
Die Stickstoffpreise geben nach. Für Juli/August können wir AHL zur Lieferung frei Hof anbieten.
Beim Harnstoff wird Ware zur Lieferung frei Hof im Zeitraum Juli `17 bis Januar `18 angeboten. Die Preise sind noch einmal deutlich gefallen.

Getreide
Die Erwartungen an die erste USDA-Schätzung der kommenden Weltgetreideernten in der nächsten Woche sind hoch. Man geht davon aus, dass in den Zahlen die jüngsten Entwicklungen einen Niederschlag finden werden.
Interessant ist, dass die EU mit gut 10 Mio. Tonnen Weizen am Ende des laufenden Wirtschaftsjahres 16/17 so wenig Weizen in den Lägern haben soll, wie seit 13 Jahren nicht mehr.
Wir glauben, dass dieses die Erzeugerpreise zur neuen Ernte stützen kann.

Futtermittel
Die Preise für Sojaschrot sind in den letzten Wochen stark unter Druck geraten. Es ist jetzt richtig seinen Bedarf von Sojaschrot, Eiweißergänzern oder TMR-Mischungen abzusichern. Wir empfehlen mind. die Hälfte des Bedarfes abzusichern.


Kalenderwoche 18

Getreide
Durch einen Kälteeinbruch in dem Weizenanbaugebiet der USA hat es einen Kurssprung an den Börsen gegeben. Leider ist der Kassamarkt nicht in dem Umfang mitgegangen. Man erwartet aber für die kommenden Tage einen leichten Kursanstieg.
Die Getreidebestände sehen in unserer Region noch sehr gut aus. In anderen Teilen der EU ist das nicht überall so. Weitere Vorverkäufe können in den nächsten Wochen tatsächlich interessant werden. Wir werden Sie darüber informieren.

Kalenderwoche 17
Getreide
Aufgrund einer geringeren Fläche in den US-Weizenanbaugebieten und fehlenden Niederschlägen in anderen EU-Mitgliedsstaaten werden diese Länder keine Rekordernte einfahren.
Marktbeobachter erwarten immer noch Preisaufschläge der neuen Ernte. Auch die alte Ernte scheint tatsächlich am Markt komplett gehandelt zu sein. So gibt es immer mehr Käufer als Verkäufer am Markt. Wer jetzt noch Getreide der alten Ernte zu vermarkten hat, sollte dieses umgehend erledigen.

Rapssorten-Versuch
Zu unserem Rapssorten-Versuch am Donnerstag, 04. Mai 2017 um 10.00 Uhr in Hämelhausen laden wir Sie herzlich ein.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Düngemittel
Die Preise für KAS und Harnstoff geben nach. DAP und Kalidünger halten ihr Preisniveau.

Pflanzenschutz
Trotz der Kälte ist die Wintergerste weiter gewachsen und die Abschlussbehandlung mit Fungiziden wird bald anstehen. Die Beratung empfiehlt zum Schutz vor Ramularia den Einsatz des Wirkstoffs Chlorthalonil, der in Credo und Amistar Opti enthalten ist. Eines dieser beiden Mittel sollte deshalb als Zumischpartner zu einem Carboxamid (z.B. Elatus Era, Adexar oder Aviator Xpro) genutzt werden.

Kalenderwoche 16
Getreide
Meldungen wie „zu nass in Argentinien“ und „zu trocken in Frankreich und einigen weiteren Gebieten der EU und der USA“ sorgten kurz vor dem Osterwochenende für einen Stopp des Kursrückgangs, sodass die Preise wieder leicht nach oben gingen.
Die Diskussion um fehlende Niederschläge in Frankreich beschwört eine mögliche zweite Minderernte, obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch zu früh ist, eine hinreichend verlässliche Prognose abzugeben.
Diese Diskussion kann uns jedoch helfen, dass die Börsenpreise in den nächsten Wochen Aufwind bekommen und somit eine Absicherung der neuen Ernte wieder attraktiv wird.

Kalenderwoche 15
Getreide
Innerhalb des gestrigen USDA-Berichts wurden die Maisbestände weltweit abermals höher eingeschätzt. Den größten Anteil haben die Länder Südamerikas. Auch die Weizen-Endbestände in Russland, Australien und den USA wurden höher eingestuft als im Vormonat.
Die Preise haben darauf jedoch keine Reaktion gezeigt. Mit einer weiteren Vermarktung sollten Sie warten, es sei denn, es wurde noch nichts abgesichert.


Kalenderwoche 14
Getreide
Die US-Weizenanbaufläche 2017 wird auf die kleinste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1919 geschätzt. Das hat die Börsen zum Anfang der Woche leicht beflügelt. Aufgrund der immer noch hohen Endbestände, steht einer guten Versorgung im nächsten Wirtschaftsjahr jedoch nichts entgegen.
Wie sich die Märkte in den nächsten sechs Wochen entwickeln, hängt nun vom Zustand der Bestände in unserer und vor allem der Schwarzmeerregion ab.


Kalenderwoche 13
Getreide
Die relativ schwache Stimmung am Weizenmarkt bleibt. In den USA sind die Kurse auf ein „Sieben-Wochen-Tief“ gefallen. Die guten Wetteraussichten und eine hohe Prognose der südamerikanischen Mais-Ernte lassen erneut die Aussichten auf ein weiteres Überschussjahr 2017/18 aufkommen. Ob dieses auch so eintritt, ist jedoch auch nicht sicher.

Pflanzenschutz
Die Rapsschädlinge fliegen bei diesen Temperaturen stark zu. Sind nur Rüßler in der Gelbschale zu finden, kann man mit Pyrethroiden der Klasse II, wie Karate Zeon, Bulldock oder Shock Down arbeiten. Gegen Rapsglanzkäfer wirkt diese Wirkstoffgruppe allerdings nicht mehr. Werden auch Rapsglanzkäfer in der Gelbschale gefangen, dann ist Trebon (B2) das Mittel der Wahl.
Wenn man ausschließen kann, dass sich blühende Pflanzen im Bestand befinden, besteht auch die Möglichkeit mit B1 – Präparaten wie Avaunt oder Plenum zu arbeiten, die man dann mit einem Pyrethroid der Klasse II kombinieren sollte.

Düngemittel
Die Düngerpreise sind weiter stabil. Der Preis für DAP steigt jetzt zum Bedarfszeitpunkt noch einmal an. Die Schwefelversorgung ist  noch mehr ins Blickfeld geraten. Bei der ersten N-Gabe ist mehr Stickstoff-/Schwefeldünger eingesetzt worden als im Vorjahr.

Kalenderwoche 12
Getreide
Der Markt schwächelt wieder. Diese Woche macht man die Spekulanten dafür verantwortlich. Gehandelt wird kaum etwas. Man wartet, dass das Getreide nun anfängt zu wachsen, um dann weitere Mengen am Markt abzusichern.

Kalenderwoche 11
Getreide
Die Preise sind leicht rückläufig. Die USDA hat in der letzten Woche die weltweiten Endbestände erneut nach oben korrigiert. Nun heißt es wieder abwarten, wie sich die Märkte aufstellen.

Grünland
Durch die Aktivität von Wühlmäusen und Maulwürfen sind erhebliche Schäden entstanden. Die Temperatursumme von 200 °C ist demnächst erreicht, mit der Düngung und Pflege sollte begonnen werden. Um die Narbe zu lüften, sollten Sie einen Striegel einsetzen. Diesen können Sie gerne bei uns ausleihen. Bei Bedarf melden Sie sich bitte.

Düngemittel
Der Harnstoffpreis ist leicht gefallen. Die anderen Stickstoffdünger bleiben weiter fest im Preis.
Die Schwefeldüngung sollte zum Ende der Woche abgeschlossen sein.

Pflanzenschutz
In den Wintergetreidebeständen steht die Frühjahrsbehandlung mit Herbiziden an. In Roggen, Triticale und Weizen ist Broadway wieder Mittel der Wahl. In Wintergerste kann  Axial Komplett eingesetzt werden.
Ab Donnerstag sollen die Temperaturen deutlich steigen. Denken Sie daran die Gelbschalen in die Rapsflächen zu stellen.


Kalenderwoche 10

Getreide
Aufgrund verschiedenster Meldungen haben sich die Getreidekurse leicht nach oben bewegt. Wir denken, dass es richtig ist die ersten 20 Prozent des zu erwartenden Ertrages jetzt preislich abzusichern.
In den derzeitigen Börsenkursen sind auch schon schlechtere Erträge eingepreist. Ob dieses aber eintrifft, bleibt aus unserer Sicht fraglich.
Morgen werden neue Schätzungen der USA-Landwirtschaftskammer veröffentlicht. Dass diese neue Erkenntnisse bringen, glaubt auch kein Marktbeteiligter.


Kalenderwoche 9
Getreide
Auf den Ackerflächen kann man zurzeit noch nicht viele Arbeiten ausführen. So ruhig sind auch die Börsen. Leider haben diese bei der Rapssaat den Rückwärtsgang eingelegt, so dass die Erzeugerpreise leicht rückläufig sind.
Nachdem die erste Gabe auf die Bestände kommt, sollten Sie sich über die Vermarktung der nächsten 25 % Gedanken machen. Aber bis dahin haben sie noch 14 Tage Zeit.

Öffnungszeiten
Ab sofort haben unsere landwirtschaftlichen Geschäftsstellen wieder längere Öffnungszeiten für sie.
Auch an den Samstagen sind wir in der Zeit von 8.30 bis 12.00 Uhr für Sie da.
Die geänderten Öffnungszeiten können Sie auch auf unserer Homepage http://centralheide.com/standorte.html nachlesen.

Fahrzeugwaage Ahlden
Die neue Fahrzeugwaage unserer landwirtschaftlichen Geschäftsstelle in Ahlden ab sofort in Betrieb.

Kalenderwoche 8

Düngemittel
Es bestehen weiterhin feste Preise am Düngermarkt. Insbesondere bei DAP steigt der Preis deutlich an.
Insgesamt war es richtig, sich in den letzten Monaten mit Ware einzudecken und unsere Einlagerungsangebote zu nutzen. Zum Saisonstart gehen wir von weiteren, wenn auch vermutlich nur noch leichten Preissteigerungen für Stickstoff- und Kalidünger aus.

Düngerabholung Lagerstelle Kirchboitzen
Das langanhaltende Winterwetter verzögert die Fertigstellung der Düngerhalle an unserem neuen Lagerstandort in Kirchboitzen. Daher ist der Dünger zu Saisonbeginn noch an den „altbekannten“ Lagerstellen in Walsrode und Rethem abzuholen.
Sobald die Abholungen ab Kirchboitzen möglich ist, werden wir darüber informieren.

Getreide
In der letzten Woche ist nichts Spektakuläres an den Warenterminbörsen geschehen.
Die Kruse haben sich in einem kleinen Rahmen bewegt. Schlechter kann es werden, wenn aus den großen Getreideanbaugebieten keine Meldungen von Auswinterungsschäden oder dergleichen kommen. Davon ist mit Sicherheit bereits heute etwas eingepreist.
Wenn diese Meldungen ausbleiben, sehen wir die Kurse wieder auf einem schwächeren Niveau.

Kalenderwoche 7

Getreide
Die internationalen Märkte wurden durch leicht bullishe Prognosen im letzten Report des US-Ministeriums, akzeptable Weizenexporte in den USA und die Kältewelle in Osteuropa nach oben angetrieben. Auch die weltweiten Endbestände wurden etwas niedriger geschätzt, sie befinden sich aber immer noch auf einem Rekordhoch.
Die hiesigen Erzeugerpreise haben nur wenig davon zu spüren bekommen. Vielleicht haben wir in der nächsten Woche positivere Nachrichten für Sie.

Grünland
Wenn Sie auf Ihren Grünlandflächen zum Ausbringen der Nachsaat einen Striegel benötigen, können Sie sich diesen bei uns ausleihen. Bei Bedarf sprechen Sie uns bitte an.
Die Grasnarbe sollte mindestens alle zwei Jahre nachgesät werde, um später die gewünschte Qualität im Silostock zu erreichen.

Kalenderwoche 6

Getreide
Die Korrektur der EU-Getreidebilanz zeigt bisher wenig Auswirkung an den Getreidebörsen. Dort herrscht zurzeit wieder Preisdruck, der aufgrund der weltweiten guten Versorgungslage, von den US-Börsen nach Europa schwappt. Wir erwarten auch im Februar keine nennenswerten Änderungen. Die Preise für Rapssaat sind wieder angezogen. Teilabschlüsse sind nun wieder sinnvoll und ratsam.

Grünland
Auf einigen Flächen ist eine Grünland-Nachsaat sinnvoll. Lassen Sie uns Ihre Flächen gemeinsam begutachten, um zu entscheiden wo Handlungsbedarf besteht. Gerne bieten wir Ihnen auch die passende Technik dazu an. Bei Bedarf melden Sie sich gern.


ENERGIE

Schmierstoff-Aktion vom 01.02. - 28.02.2017
Auch in diesem Jahr bieten wir Ihnen gängige Schmierstoffsorten zu günstigen Sonderpreisen an. Nähere Informationen finden Sie hier.
Ihre Fragen beantwortet unser Schmierstoff-Fachberater Torben Piehl unter 0172 / 5181692.

Kalenderwoche 5

Düngemittel
Die Düngerpreise steigen weiter an! Neben KAS und ASS zieht auch der Harnstoffpreis stark an.
Für Kaliprodukte wird jetzt von Seiten der K+S zum Monatswechsel der „gewohnte“ Monatsaufschlag erhoben.
Für die Güllestabilisatoren Piadin und Vizura gelten weiterhin interessante Frühbezugskonditionen. Sprechen Sie uns gerne an!

Getreide
Obwohl der Winter noch nicht zu Ende ist, wird schon jetzt die Frage gestellt wie die Pflanzen diesen überstanden haben.
Wird es in den großen Weizenanbaugebieten zu Auswinterungsschäden kommen? Wie ist der Allgemeinzustand der Bestände?
Es ist noch etwas zu früh um darüber zu diskutieren, allerdings können negativ belastete Meldungen helfen die Preise leicht anziehen zu lassen. Ob dieses jedoch gelingen wird bleibt fraglich.

Agrar Unternehmertage in Münster
In der Zeit vom 07.02. – 10.02.2017 finden in Münster die Agrar Unternehmertage statt. Diese landwirtschaftliche Fachmesse wird seit 1997 im Zweijahresrhythmus in Münster ausgerichtet und ist ein Treffpunkt der Agrarbranche für landwirtschaftliche Produktion, Handel und Management. www.agrarunternehmertage.de
Die Raiffeisen Centralheide eG wird am 08. und 09.02.2017 mit der Fachberatung Biogas auf der Messe vertreten sein (Halle Mitte Stand 5212 auf dem Stand der Agri V Raiffeisen eG) und sich zusammen mit der auf Biogas spezialisierten Tochtergesellschaft der Agri V Raiffeisen eG, die Terragie Vertriebs GmbH, auf der Messe präsentieren.

Kalenderwoche 4

Getreide
Die letzte Woche war wieder ein Beweis dafür, dass der Markt seine Richtung nicht gefunden hat. Zum Wochenende gaben die Rapskurse wieder nach und zum Anfang dieser Woche haben sich diese innerhalb drei Tagen erholt.
Weiterhin sollten Sie eine Tonne pro Hektar absichern. Wer das gemacht hat, sollte sich den weiteren Verlauf der Kurse ansehen.
Am Getreidemarkt gibt es keine neuen Erkenntnisse.

Futtermittel
Crystalyx-Aktion
Die Qualitäten der Silagen aus dem letzten Jahr liegen leider meistens unter den Erwartungen. Um den fehlenden Bedarf der Tiere zu decken, bieten Leckmassen eine gute Ergänzung. Zurzeit bietet CRYSTALYX eine interessante Aktion an. Lesen Sie hier mehr dazu.

Normi Fitmacher-Aktion
Die Gesundheit von Kälbern ist eine wichtige grundlage für die Zukunft der Betriebe. Gesund aufgezogene Kälber verursachen auch im weiteren Verlauf weniger Kosten. Durch die derzeitigen witterungsbedingten Einflüsse bieten wir Ihnen bis zum 15.02.2017 die Fitmacher-Aktion der Firma Norlac an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kalenderwoche 3

Getreide
Die Getreidemärkte laufen weiter in einem ruhigen Fahrwasser. Die Prämien für Weizen mit 12 Prozent Protein sind weiterhin sehr schwach, so dass diese Ware hauptsächlich den Weg in den Futtertrog findet.
Lediglich die Rapsmärkte sind in den letzten sieben Tagen freundlicher gelaufen. Hier lautet unsere Empfehlung jetzt eine Tonne vom Hektar abzusichern.

Kalenderwoche 2

Getreide
Es scheint so, als ob noch alle Getreidehändler im Winterschlaf sind. Der Markt ist sehr ruhig und es werden kaum Geschäfte getätigt. Die Preise haben sich in keiner Weise bewegt.

Grünland
Bereiten Sie sich jetzt auf eine Nachsaat oder Neuansaat der Grünlandflächen vor. Hochwertige Gräser können in den ersten Monaten günstiger bezogen werden. Gerne stehen wir für eine fachliche Beratung auf Ihren Flächen zur Verfügung.

Düngemittel
Die Preise für Stickstoffdünger ziehen weiter an. Besonders KAS und ASS verteuern sich deutlich. Wir gehen davon aus, dass die Preise in den nächsten Wochen noch weiter steigen werden.
Das Preisniveau für DAP bleibt, wie schon in den letzten Wochen, unverändert.
Für die Stickstoffstabilisatoren Piadin und Vizura zum Zusatz in Gülle und Gärresten läuft derzeit der Frühbezug. Wir unterbreiten Ihnen gern ein entsprechendes Angebot.


Kalenderwoche 1

Getreide
In den letzten drei Wochen ist der Rapspreis an der Börse (November Kontrakt) um sechs Euro/Tonne gefallen. Dieses zeigte sich auch am physischen Markt wieder. Die Versorgungslage bei der Rapssaat ist weiterhin eng, man erwartet wieder leicht steigende Preise. Trotz dieser Meinung sollte man sich Gedanken über die Vermarktung der ersten 15 Prozent der neuen Rapsernte machen. Unsere Empfehlung ist weiterhin eine Tonne pro Hektar abzusichern.
Am Getreidemarkt gibt es keine neuen Impulse.

 

 

---------------------- 2016 ----------------------

Kalenderwoche 50
Düngemittel
Die Preise ziehen weiter an! Wir erwarten weitere Preissteigerungen und raten zum Vorkauf von Ware. Insbesondere Kalkammonsalpeter verteuert sich deutlich.
Ab Januar wird für Kaliprodukte von Seiten der K+S ein Monatsaufschlag erhoben. Wenn noch nicht geschehen, sollte man sich auch in diesem Bereich mit Ware eindecken.

Getreide
Am physischen Getreidemarkt ist weiter wenig los. Preislich befinden wir uns weiter auf einer Seitenlinie mit geringen Schwankungen. Die Marktteilnehmer schauen sich hauptsächlich die Rapssaatkurse an. Man hofft weiterhin in 2016 noch einen Kurssprung zu sehen; das Futter dafür kommt hauptsächlich aus dem gestiegenen Rohölpreis.


Kalenderwoche 49

Getreide
Rapsanbauer sollten sich in den nächsten Tagen mit der Absicherung der Gewinne befassen. Der November-Kontrakt ist an der Börse auf über 390 Euro/Tonne geklettert. Das Handelsvolumen ist sofort mit angesprungen. Weiterhin empfehlen wir in den nächsten Tagen eine Tonne pro Hektar Anbaufläche zu vermarkten.
Der restliche Getreidemarkt verhält sich wesentlich ruhiger. Hier müssen wir auf das neue Kalenderjahr warten.

Kalenderwoche 48
Getreide
In der letzten Woche haben die Kurse an den Börsen eine Wellenbewegung hingelegt. Eine leichte Kurskorrektur nach oben war zu verzeichnen. Allerdings schlossen die Börsen in den letzten beiden Tagen im Minus. Der Markt tut sich weiter schwer, trotz des besseren Exportgeschäftes.

Saatmais
Alle Züchter bieten interessante Frühverkaufspreise an. Aus den fast 750 zugelassenen Sorten für den Deutschen Raum, haben wir für unsere Region leistungsstarke Sorte hier für Sie zusammengefasst. Wir werden Sie in den nächsten Wochen dazu auch ansprechen.

Kalenderwoche 47
Getreide
Wenn man Gründe sucht warum sich die Erzeugerpreise nicht erholen, kommt man an einer Zahl nicht vorbei: Die Schwarzmeer-Anrainerstaaten Ukraine und Russland haben im Jahr 2012/13 zusammen rund 130 Mio. Tonnen Getreide produziert. Im laufenden Wirtschaftsjahr werden es rund 180 Mio. Tonnen sein. Diese Mehrmenge von 50 Mio. Tonnen Getreide wird auch aus diesen beiden Ländern exportiert.
Die steigenden Sojakurse erfreuen auch die Rapssaat. In den nächsten Tagen scheint es mehr und mehr Sinn zu machen sich über die ersten Vermarktungsschritte Gedanken zu machen.

Saatmais
Unsere Saatmaisempfehlung für die nächste Saison finden Sie hier.

Kalenderwoche 46
Getreide
Der Schlingerkurs der Börsennotierungen in den letzten Wochen hat in einem ersten Zwischenergebnis zu keiner grundlegenden Richtungsänderung geführt. Der Schock des überraschenden Ergebnisses der Präsidentenwahlen hatte in einer ersten Reaktion zu Kursabschlägen geführt, sich dann aber erholt. Das Ergebnis des USDA-Marktberichtes löste auch keine weitreichende Reaktion an den Börsen aus. Alles im allen, ist an den Börsen nichts passiert. So wird wohl auch das Kalenderjahr schließen.

Düngemittel
Die Preise für Stickstoffdünger ziehen merklich an! Insbesondere Harnstoff verteuert sich in den letzten Tagen. Man kann davon ausgehen, dass auch die Kalkammonproduzenten ihre Preise in Folge des Preisanstiegs beim Harnstoff anheben werden.
Für die Düngersaison 2017/18 können wir Angebote für Harnstofflieferungen frei Hof im Zeitraum Sommer 2017 bis Januar 2018 anbieten. Sprechen Sie uns gerne an!

Kalenderwoche 45
Getreide
Nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses in den USA sackten sogar die Preise an der MATIF zusammen. Das mag morgen allerdings schon wieder ganz anders aussehen.
Gestern legte der gesamte Agrarbereich zu, heute scheint es so als ob die Gewinne wieder weg gemacht werden. Zudem wird heute Abend eine neue Ernteschätzung der USA-Landwirtschaftskammer herausgegeben.
Es bleibt nun abzuwarten wie sich die Märkte in der kommenden Woche entwickeln.

Kalenderwoche 44
Getreide
Die Börsenkurse, insbesondere die US-Weizenkurse, bekamen letzte Woche erneut Aufwind. Ein Grund ist die kritische Einschätzung zu den Aussaatverhältnissen bei den Wintersaaten.
Die Kurse in Paris bewegen sich zwischen 165,- und 170,- €/t. Für das Kalenderjahr 2016 sehen wir keine weiteren Preisaufschläge beim Getreide. Wenn der Markt noch Luft nach oben hat, dann erst in 2017.

Kalenderwoche 43
Getreide
Das leicht gestiegene Preisniveau konnte in der letzten Woche gehalten werden. Aufgrund der weltweit guten Versorgungslage sehen wir zurzeit jedoch keinen gravierenden Preisanstieg.
Die Rapspreise haben an der MATIF die 400-Euro-Marke durchbrochen. Nachdem der Rohölpreis wieder leicht gefallen ist, wurde allerdings auch der Preisanstieg bei der Rapssaat gebremst.
Gehandelt wurde die neue Ernte kaum.

Saatmais
Die Ergebnisse der verschiedenen Saatmaissorten liegen noch nicht komplett vor. Die Züchter bieten interessante Konditionen für Bestellungen in den nächsten acht Wochen.
Bei Bekanntgabe aller Ergebnisse werden wir Sie über unsere Empfehlungen informieren.

Düngemittel
40er Kornkali und Kalimagnesia sind im November und Dezember am günstigsten, danach gelten Monatsaufschläge. KAS und schwefelhaltige Dünger verteuern sich leicht. Auch beim Harnstoff ist mit einem Preisanstieg zu rechnen. DAP ist aufgrund des schwächeren Euros teurer. Der Frühbezug von Piadin und Vizura läuft.

Pflanzenschutz
Unsere Standardempfehlung bei Getreideherbiziden sind 0,8 l/ha Bacara forte.
Fenikan und IPU sind in diesem Herbst noch uneingeschränkt handel- und einsetzbar. Bitte beachten Sie, dass die Aufbrauchfrist beim Landwirt erst am 30.09.2017 endet.
Nutzen Sie die Bodenfeuchtigkeit und führen Sie die Herbstbehandlung durch um gute Wirkungsgrade bei der Unkrautbekämpfung zu erzielen.

Kalenderwoche 42
Getreide
Der leichte Preisanstieg wird voraussichtlich nur von begrenzter Dauer sein. Wenn die ersten Schiffe mit Weizen aus Übersee kommen, wird der Bedarf von „schneller Ware“ bei den Mischern nicht mehr gegeben sein. Unverkaufte Ware sollte jetzt dem Markt zugeführt werden.
Die Rapspreise zogen in der letzten Woche weiter an. Hier wartet man jetzt ab wie sich die Sojabohnen-Aussaat in Südamerika auf die kommenden Notierungen auswirken wird. Es sind durchaus noch bessere Preise zu erwarten.

Düngemittel
Die Kali+Salz hat die Preise für den Zeitraum November 16 bis Mai 17 veröffentlicht.
Der Preis für 40er Kornkali wird auf das Niveau aus dem Juni zurückgenommen. Ein Rückgang von etwa 12,- €/to. Ab Januar arbeitet die K+S dann wieder mit Monatsaufschlägen von 3,- € pro Tonne und Monat. Der Preis für Kalimagnesia wird nicht abgesenkt.

Pflanzenschutz
Die Blattlausbelastung ist in vielen Gerstenbeständen sehr hoch. Die Virusbeladung der Läuse ist in diesem Herbst ebenfalls hoch. Kontrollieren Sie Ihre Bestände und behandeln Sie gegebenenfalls mit einem Insektizid.

Kalenderwoche 41
Getreide
Mit Spannung wird der heutige USDA-Bericht erwartet. Seit letztem Freitag sind die Preise bereits etwas gestiegen, dieses wird als Vorbote der heutigen Schätzung gewertet. Die kleinere Weizenernte in Frankreich macht sich nun bemerkbar. Allerdings werden die weltweiten Getreidebestände nicht sinken. Für noch unverkaufte Ware bietet sich jetzt die Möglichkeit, diese mit einem kleinen Aufgeld am Markt zu platzieren.
Vom gestiegenen Rohölpreis profitiert in diesen Tagen hauptsächlich die Rapssaat. Leider wird die neue Ernte noch nicht mitgezogen. Wir glauben, dass Vorverkäufe der neuen Ernte noch nicht getätigt werden müssen.

Zu verkaufen
Ungesiebter Mutterboden frei ab Acker Kirchboitzen, Walsrode.
Ca. 5.000 m³, 2,90 €/Tonne, inkl. Verladung, Abholung vom 24.-28.10.2016 jeweils von 08-16 Uhr.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Dennis Ebel, Telefon 05166 / 9309730.

Kalenderwoche 39
Getreide
Fast eine Woche gab es grüne Vorzeichen an den Börsen. Diese Aufschläge waren aber leider sehr gering, so dass man nicht von einem Trend sprechen kann.
Das Augenmerk liegt nun auf der Südhalbkugel. Wenn dort eine normale Ernte eingefahren wird, dann werden es die Preise auch für 2017 schwer haben, in einen freundlicheren Bereich zu steigen.

Düngemittel
Am Düngermarkt gibt es keine Veränderungen. Das Preisniveau der letzten Wochen bleibt auch weiterhin bestehen.

Pflanzenschutz
Trotz Trockenheit zeigen sich viele Rapsbestände gut entwickelt. Im 4-Blatt-Stadium sollte die Wachstumsreglermaßnahme in Mischung mit Bor-Blattdünger durchgeführt werden.
Bei den Getreideherbiziden endet die Zulassung von Fenikan und IPU. In diesem Herbst dürfen die Mittel noch gehandelt werden. Die Aufbrauchfrist für Landwirte endet dann am 30.09.2017.
Bei Pendimethalin-haltigen Produkten wie Stomp aqua, Malibu, Picona und Trinity sowie bei den Prosulfocarb-haltigen Herbiziden Boxer und Filon sind die Anwendungsbestimmungen verschärft worden. Die genannten Mittel dürfen nur noch mit 90 %-iger Abdriftminderung, mindestens 300 l/ha Wasser, einer Höchstgeschwindigkeit von 7,5 km/h und bei höchstens 3 m/s Windgeschwindigkeit ausgebracht werden!

Kalenderwoche 37
Getreide
Der Dezemberkontrakt an der Matif ist leider weiter gesunken. In den neusten USDA-Zahlen vom Montag wurden noch größere Endbestände beim Weizen geschätzt. Der physische Markt hat sich aber davon unbeeindruckt gezeigt und die Preise sind auf dem Niveau der Vorwoche geblieben.

Saaten
Einzelne Sorten sind bereits ausverkauft. Bitte denken Sie an eine rechtzeitige Bestellung von Saatgetreide.

Kalenderwoche 36
Getreide
Die Matif zeigt sich erneut schwächer. Gestern ist der Dezember-Kontrakt unter 160 Euro/Tonne gerutscht. Das ist der gleiche Kurs wie zum erstem Juli dieses Jahres.
Wir gehen zurzeit nicht von einer Marktbelebung aus. Wenn wir steigende Preise sehen, werden wir bereits das Jahr 2017 schreiben. Es wird davon ausgegangen, dass sich aufgrund der geringeren Erntemenge beim Raps, die Preise eventuell schneller erholen werden.

Saatgetreide
Bitte denken Sie an Ihre Saatgutmengen. Sollte die Ware erst spät bestellt werden, werden wir in den nächsten vier Wochen logistische Probleme bekommen. Aufgrund von Keimfähigkeiten kann es auch noch zu Aberkennungen bei Weizen und Triticale kommen.
Sichern Sie sich durch eine rechtzeitige Bestellung Ihre gewünschten Sorten.

Düngemittel
Die Preise am Stickstoffmarkt zeigen sich unverändert zum Vormonat.
Einen Preisrückgang hat es in den letzten Tagen beim DAP gegeben. Für die nächste Saison halten wir das aktuelle Vorkaufs-Preisniveau für sehr interessant.
Nach der Ernte ist ein guter Zeitpunkt zum Aufkalken der Böden. Nicht der pH-Wert, auch Bodengefüge, Nähstoffverfügbarkeit und Bodenleben werden durch die Kalkgabe positiv beeinflusst.

Pflanzenschutz
Die Herbizidmaßnahme im Winterraps steht jetzt an. An der Standardempfehlung von Butisan Gold und Runway Kombi hat sich in diesem Jahr nichts geändert. Ganz entscheidend für einen guten Wirkungsgrad ist der Applikationszeitpunkt. Spätestens nach sieben Tagen sollten die Herbizide auf der Fläche sein!
In diesem Jahr muss unbedingt auch auf Schneckenbefall geachtet werden.

Kalenderwoche 35
Getreide
Die Weizennotierungen in Chicago schlossen am letzten Handelstag der vergangen Woche mit kräftigen Verlusten ab. Der Dezember-Termin fiel auf ein Zehn-Jahrestief. Diese Auswirkungen konnten wir auch an der Pariser Börse spüren, so dass auch hier die Erzeugerpreise weiter zurückgenommen werden mussten.
Zurzeit ist man immer noch mit dem Erfassen der Erntemengen beschäftigt, zudem ist die Nachernteerfassung angelaufen.
Wie sich die Erntemengen in Deutschland und der EU tatsächlich entwickelt haben, werden wir in den nächsten drei Wochen wissen.

Kalenderwoche 34
Getreide
Die Getreideernte ist weitestgehend abgeschlossen. Nun werden die Qualitäten und Mengen ermittelt, um sich ein Bild der tatsächlichen Lage zu verschaffen.
Leider ist keine Belebung der Preise in Sicht. Es wird sehr wenig gehandelt und die Börsen gehen seit drei Tagen ins Minus. Wir haben über 5,-- €/t verloren. Wenn der Trend nachhaltig sein sollte, stehen wir vor der gleichen Situation wie in den beiden letzten Jahren.


Kalenderwoche 33

Getreide
Gestern konnte eine leichte Erholung der Weizenkursen an der Matif und in Chicago verzeichnet werden. Fundamental gibt es momentan nichts Neues am Markt und es ist handelsseitig sehr ruhig. Selbst die neuesten Schätzungen haben die Preise in keiner Weise beeinflusst.
Wichtig ist jetzt erst einmal, dass die Sonnentage ausreichen, um die restlichen Erntearbeiten erledigen zu können.


Kalenderwoche 32
Getreide
In Frankreich spricht man von einer katastrophalen Missernte und in einigen anderen EU-Ländern geht man von deutlichen Ernteeinbußen aus. In den USA erlebt man eine überdurchschnittliche Versorgung mit Weizen sowie eine unerwartete Rekordernte beim Mais. Von den Schwarzmeerländern, von Rumänien über die Ukraine bis Russland, wird eine überdurchschnittliche Exportmenge erwartet. Dementsprechend unterschiedlich notieren die Börsenkurse. In unserer Region hofft man nun, dass wir besseres Erntewetter bekommen, um die Qualitäten noch zu halten. Teilweise gibt es bereits jetzt Probleme mit Auswuchs und Fusarienbefall.


Kalenderwoche 31

Getreide
Die Getreideernte ist leider ins Stocken geraten. Nun wird auch in unserer Region über die Qualitäten gesprochen. Noch sind keine Aufgelder für Roggen mit hohen Fallzahlen in den Raum gestellt worden. All die Spekulationen bringen nicht viel. Wir brauchen Sonne und Wind, damit die Ernte schnellstmöglich eingefahren werden kann.
Die Preise haben sich nicht bewegt. Die geringe Ernte in Frankreich und ein riesiges Weizenangebot aus der Schwarzmeerregion sind die bestimmenden Preistreiber. Leider zeichnet sich immer noch kein eindeutiger Trend ab.


Kalenderwoche 30
Getreide
Derzeit zeigt sich ein Auf und Ab an den Börsen. Eine Positionierung mit einer klaren Richtung zu treffen ist sehr schwer. Gestern Abend waren die Börsen ins Minus gerutscht, da es neue Meldungen über sehr gute Ernten in Russland gab. Zudem belastet die fast abgeschlossene Ernte in den USA die Märkte. Auch hier scheint eine größere Ernte eingefahren worden zu sein.
Für steigende Preise sprechen die Erntemeldungen aus Frankreich und England. Eventuell lässt sich in der nächsten Woche mehr zur Entwicklung der Preise sagen.


Kalenderwoche 29
Getreide
Die Getreidepreise bewegen sich auf dem Niveau der letzten Woche. Neue Impulse, die der Markt braucht, scheinen in weite Ferne gerückt zu sein. Alle warten auf den Verlauf der anstehenden Ernte. Gestern und heute werden alle Früchte in den verschiedenen Regionen gedroschen. Die letzte Wintergerste wird heute durch den Drescher laufen. Aber auch die ersten Partien an Weizen, Triticale, Raps und Braugerste sind angeliefert worden. In die Roggenbestände ist noch kein Mähdrescher gefahren. Um eine Aussage über die Erträge und Qualitäten zu treffen, ist es heute noch zu früh.
Wir wünschen Ihnen eine reibungslose Getreideernte.


Kalenderwoche 28

Düngemittel
Nach dem Preisrückgang im Mai/Juni ist jetzt Ruhe an den Märkten eingekehrt. Das untere Preisniveau scheint nun  erreicht zu sein. Namhafte Produzenten von Stickstoffdünger haben Preissteigerungen angekündigt, die allerdings nur auf dem Papier stehen und sich am Markt aktuell nicht durchsetzen lassen.
Der Vorkauf für die nächste Saison ist auf diesem Preisniveau absolut sinnvoll!

Getreide
In der gestrigen USDA-Schätzung wurde die globale Weizenproduktion um 7,7 Mio. Tonnen nach oben korrigiert. In der EU wird die Ernte geringer geschätzt, was sich aber nur marginal auf die Weltproduktion auswirkt. Es bleibt also spannend wie sich die Preise entwickeln werden. Seit letztem Freitag steigen die Börsenkurse langsam aber stetig.
Die Gerstenernte ist fast abgeschlossen. Die Erträge schwanken in diesem Jahr mehr als im Vorjahr. Auch die Naturalgewichte streuen sehr weit. Die Zweizeiler sind die Gewinner der Ernte, da sie bei konstanten Erträgen gute Hektoliter-Gewichte bringen.
 

Kalenderwoche 27
Lagerstelle Kirchboitzen/Groß Eilstorf
In der letzten Woche haben wir Ihnen mitgeteilt, dass wir ab dieser Woche mit der Getreideannahme in Kirchboitzen beginnen können.
Die Anlage ist einsatzbereit, jedoch ergaben sich Probleme bei der Zuwegung. Aufgrund der Wetterlage und eines Defekts an der Asphaltierungsmaschine kam es zu Verzögerungen.
Ab nächstem Montag werden aber auch diese Maßnahmen abgeschlossen sein.

Getreide
Leider sind die Preise zu Beginn der Gerstenernte wieder unter Druck geraten. Ein wenig Regen in Amerika hat dazu gereicht die Ernte besser zu schätzen. Marktbeobachter warten auf den Tiefpunkt, jedoch weiß niemand wie sich der Markt entwickelt. Gehandelt wird in diesen Tagen fast nichts; man wartet ab.

Kalenderwoche 26
Lagerstelle Kirchboitzen/Groß Eilstorf
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Getreideannahme unserer neuen Geschäftsstelle in Kirchboitzen weitestgehend fertiggestellt ist. Ende dieser Woche werden die letzten Montage- und Befestigungsarbeiten abgeschlossen, so dass wir ab Montag die ersten Getreideanlieferungen annehmen können.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dieter Fricke, Telefon 05191 / 609-35.

Getreide
Es ist schon interessant wie sich ein Brexit auf den Getreidemarkt auswirkt. Erst gingen die Preise mit dem DAX in den Keller. Dann konnte man feststellen, dass der europäische Weizen durch den schwächeren Euro am Weltmarkt wieder wettbewerbsfähiger ist. Folglich haben wir ein leichtes auf und ab in den letzten Tagen verzeichnet. Die Märkte müssen sich in nächster Zeit erst wieder finden.
Sorge bereiten aber vor allem die hohen Niederschläge. Die Gefahr von Pilzinfektionen steigt immens. Sollte dies eintreten, wird der Brotweizen zur Ernte über dem Futterweizen liegen. Aber eine entsprechende Aussage kann man erst mit Beginn der Weizenernte treffen.
Wir wünschen unseren Kunden, dass die anstehende Gerstenernte trocken und sauber von den Feldern geholt werden kann.

Kalenderwoche 23
Getreide
Zum Anfang der Woche kam etwas Schwung in die Börsenkurse. Mit etwas mehr Nachhaltigkeit hätte man gerechnet - diese blieb jedoch aus. Wir empfehlen weiterhin 20 Prozent des zu erwartenden Ertrages abzusichern. Fundamentale Daten zeigen auf, dass es auch im nächsten Wirtschaftsjahr genügend Getreide geben wird. Es wird viel über die Schäden gesprochen, die das Unwetter angerichtet hat. Diese sind aber nur regional. Weltweit sehen wir weiterhin eine gute Versorgungslage für den Getreidebereich.

Kalenderwoche 22
Getreide
Die Regenfälle der letzten Tage wurden auf den Ackerflächen dringend benötigt. Eine Erholung der Bestände ist deutlich zu erkennen.
Die jüngste Schätzung des internationalen Getreiderates hat bisher keine erkennbaren Auswirkungen auf die Börsenkurse genommen. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Weltgetreideernte um rund 10 Mio. Tonnen höher eigestuft. Aber auch der Verbrauch wird um 9 Mio. t steigen. Das bedeutet, dass der Endbestand zum Verbrauch auf 23,6 % wächst.
Aus diesen Zahlen kann man nur sinkende Preise ableiten. Sichern Sie jetzt bis zu 25 % der zu erwartenden Erntemenge ab! Wir werden, bis zur Ernte, aller Voraussicht nach keine höheren Erzeugerpreise sehen.

Kalenderwoche 21
Getreide
Im Moment zeigt der Markt keine klare Richtung. Es gibt Analysten, die bereits zuwenig Roggen am Markt für die kommende Ernte sehen. Aber auch das ist nur eine Meinung, wie es viele andere gibt. Fundamental bleiben die Zahlen so, dass es nicht besser wird mit den Erzeugerpreisen. Auch wenn man davon ausgeht, dass die Menge der Ernte 15 am 30. Juni doch nicht mehr so groß sein wird. Wir beobachten weiter den Markt und werden Sie über die Entwicklung informieren.

Eiweißmarkt
Ende der letzten Woche kam der Eiweißmarkt in Schwung. Alle Termine zogen stark an. Die Spekulanten haben sich in den Markt gekauft und die Preise reagierten sofort. Auch die Meldung, dass die Farmer ihre Anbaufläche mit der Sojabohne zu Lasten von Körnermais ausdehnen wollen, hat nicht zu einer Beruhigung geführt.

Düngemittel
Die Kali + Salz AG hat die neuen Preise veröffentlicht, die ab dem 01. Juni gelten werden. Die Preise für 40er Kornkali und auch für Kalimagnesia werden abgesenkt.
Die Kalkammonsalpeter-Preis ist in den letzten Tagen weiter gefallen.
Der Vorkauf von Dünger für die nächste Saison - vor allem bei Harnstoff, AHL und KAS - ist bei diesem Preisniveau durchaus sinnvoll.

Kalenderwoche 20
Getreide
Der physische Markt ist, wie in den letzten Tagen, relativ ruhig. Weder an der Matif noch in Chicago gibt es nennenswerte Preisänderungen. An Meldungen über schlechtere Feldbestände oder ähnlichem fehlt es auch damit die hiesigen Preise anziehen können. Alles in allem bleibt heute zu sagen, dass es keine gravierenden Änderungen gegeben hat und wohl auch in den nächsten zwei Wochen nicht geben wird.

Kalenderwoche 19
Getreide
Der USDA-Report lässt keine Entspannung am globalen Weizenmarkt erwarten und fällt bearish aus. Die US-Analysten haben die globalen Endbestände für die laufende Kampagne auf knapp 243 Millionen Tonnen angehoben. Diese Einschätzung belastet die Getreidepreise weiter für die nächsten Wochen.
Wenn Sie die Gewinne bei der Rapssaat noch nicht abgesichert haben, ist jetzt wieder ein günstiger Zeitpunkt. In den letzten Tagen ist der Rapspreis wieder leicht gestiegen. Ob der Markt sich auf dem heutigen Niveau halten wird, kann leider kein Händler voraussagen.
Düngemittel - Sinkende Preise bestimmen den Markt!
In den letzten Tagen sind die Preise für Kalkammonsalpeter deutlich gefallen. Auch bei AHL konnten wir einen weiteren Preisrückgang verzeichnen.
Neue Preise für Kaliprodukte wird die Kali+Salz in den nächsten Tagen veröffentlichen. Man geht auch hier von deutlich sinkenden Preisen aus. Gelten werden die neuen Preise allerdings erst ab dem 1. Juni.

Kalenderwoche 18
Getreide
Ruhige Handelstage liegen hinter uns. Über die alte sowie die neue Ernte wird viel gesprochen;
gehandelt wird jedoch fast nichts. Die Börsen tendieren seit gestern wieder zu einer leichten Schwäche.


Kalenderwoche 17

Getreide
In der letzten Woche schienen die Märkte zu steigen. Selbst Sojaschrot stieg in ein paar Tagen um 25 Prozent. Aber genauso schnell wie die Märkte nach oben gelaufen sind, hat sich der Markt auch wieder beruhigt.
Geschäfte werden außerhalb der Börsen kaum getätigt. Bei weiteren Preissprüngen werden wir Sie wieder informieren.


Kalenderwoche 16

Getreide
Sichern Sie in diesen Tagen die ersten Gewinne Ihrer Rapsernte ab. Die Preise sind leicht gestiegen - diese Preiserhebung sollte man für einen ersten Teilverkauf nutzen.
Die Getreidebestände befinden sich nicht nur in Deutschland in einem guten Zustand. Gleiches gilt auch für Frankreich und weite Teile des Baltikums. Es bleibt ein trübes Bild an den Märkten.
Wenn aber die Matif in den nächsten vier Wochen einen besseren Erzeugerpreis für die neue Ernte bieten sollte, müssen Sie auch hier mit den ersten Teilverkäufen beginnen. Kaufen Sie sich in den Markt hinein und setzten Sie nicht alles auf eine Karte.


Kalenderwoche 15

Getreide
Der neue USDA-Bericht hat keine neuen Erkenntnisse gebracht. In den letzten Tagen waren immer leichte grüne Vorzeichen bei den Börsenkursen zu sehen. Nach einer nachhaltigen Richtung sieht es aber nicht aus.
Nach wie vor bestimmen die hohen Überlagerungsbestände die Kurse. Mit einer Versorgungskennziffer von 23 Prozent Endbestand zum Verbrauch liegen die Werte deutlich über dem mehrjährigen Durchschnitt von knapp 21 Prozent.
In diesen Tagen sollten Sie aber die ersten Gewinne beim Raps absichern. Unsere Empfehlung ist eine Tonne pro Hektar bei den derzeitigen Preisen zu verkaufen.

Kalenderwoche 14
Getreide
Der Matif-Weizen verzeichnet aktuell leichtere Gewinne. Mais konnte sich gestern gut behaupten und schließt fester.
Der Weizen an der CBoT (Chicago Board of Trade) schließt leicht schwächer. In dieses Ergebnis spielten die gut aussehenden Bestände vom Winterweizen herein.
An der Matif lässt sich eine kleine Seitwärtsbewegung um die 155 €/to erkennen. Fundamental ist der Markt weiterhin sehr dünn; der Export bleibt weiterhin gut belebt.

Pflanzenschutz
Kontrollieren Sie Ihre Bestände auf Rapsglanzkäfer! Am Wochenende waren die Käfer sehr aktiv und das Auftreten war gebietsweise extrem hoch. Sollte eine Insektizidmaßnahme nötig sein, ist das Trebon (B2) mit 0,2 l/ha das Mittel der Wahl. Eine Kombination mit Wachstumsregler und Bor ist sinnvoll.
Der Einsatz des Insektizids Biscaya im Raps ist ab sofort nur noch bis zum EC-Stadium 59 zulässig. Eine Blütenbehandlung mit Biscaya ist damit nicht mehr möglich.


Kalenderwoche 13

Getreide
An den internationalen Terminbörsen haben die Getreidepreise seit der vergangenen Woche etwas zugelegt. Das hat auch die Stimmung am Kassamarkt etwas verbessert.
Allerdings wird Futtergetreide kaum gehandelt. Sowohl Veredlungsbetriebe, die selber mischen, als auch die Mischfutterindustrie sind ausreichend mit Vertragsware gedeckt.
Das zeigt, dass die Preise, wenn nicht gravierende Ereignisse eintreten, weiter unter Druck bleiben.

Pflanzenschutz
Die Herbizidbehandlungsquote war im vergangenen Herbst niedriger als in den Vorjahren. Vor allem die verspätete Maisernte führt dazu, dass erst jetzt die erste Herbizidmaßnahme im Getreide durchgeführt werden muss. Zur Unkrautbekämpfung in Roggen, Triticale und Weizen empfehlen wir auf Windhalmstandorten mit Broadway zu arbeiten. Die Aufwandmenge auf Windhalmstandorten beträgt 130 g/ha + FHS. In Gerste ist Broadway nicht zugelassen. Hier kann 1,0 l/ha Axial Komplett eingesetzt werden.
Für das kommende Wochenende werden Sonne und Wärme vorhergesagt. Im Raps sollten jetzt die Gelbschalen aufgestellt werden, um die Schädlinge zu kontrollieren.


Kalenderwoche 12

Getreide
Die weltweite Versorgungslage aus der alten Getreideernte behält -trotz der ansatzweisen Aufwärtstendenzen- die Oberhand. Die Börsen befinden sich in einer leicht positiven Stimmung. Am meisten profitiert die Rapssaat davon. Hauptsächlich ist die Ware in den letzten vierzehn Tagen durch den gestiegenen Ölpreis teurer geworden.
Wenn der November-Kontrakt Nähe 370 Euro/Tonne liegt, ist es sinnvoll die ersten Gewinne abzusichern.

Grünland
Wenn die Maulwurfshaufen grau werden, ist es Zeit Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen im Grünland durchzuführen. Starke Schäden haben in diesem Jahr z.B. Wildschweine verursacht.
Überlassen Sie Lücken nicht sich selbst, sondern schließen Sie diese mit wertvollen Gräsern. Die Nachsaat kann mit Pflegemaßnahmen wie Striegeln oder Schleppen in einem Arbeitsgang kombiniert werden.
Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an.


Kalenderwoche 11

Düngemittel
Die Preise für Stickstoff- und schwefelhaltige Stickstoffdünger halten das Preisniveau der letzten Wochen. DAP ist in den letzten Tagen noch einmal leicht gefallen. Hier nähern wir uns dem Bedarfszeitraum und wenn noch nicht geschehen, sollte man sich die Ware sichern, damit sie auch verfügbar ist.
Die Harnstoffpreise sind unverändert auf dem niedrigsten Niveau der letzten zehn Jahre. Vorverkäufe für das 2. Halbjahr 2016 bzw. das Frühjahr 2017 sind hier schon möglich.


Kalenderwoche 10

Getreide
In der letzten Woche sind die Börsenkurse an zwei Tagen im positiven Bereich gewesen. Die Gründe dafür waren nicht jedem klar und so kam es, dass die Gewinne am nächsten Tag schnell wieder vergangen waren.
Es ist also weiterhin sehr ruhig am Getreidemarkt. Die Bestände sehen auch in anderen Teilen der Welt sehr gut aus, so dass der Druck am Markt weiterhin bestehen bleibt.

Grünland
Einige Bestände sind nach den Wintermonaten in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Bedarf, diese Bestände mit einer Nachsaat zu fördern, ist zwingend erforderlich und hilft Ihnen, die Qualität des Futters zu verbessern. Bei Interesse fahren wir gerne gemeinsam mit Ihnen auf die Flächen, um eine passende Nachsaat zu platzieren. Auch bei der Ausbringungstechnik können wir Sie unterstützen.

Pflanzenschutz
Wir weisen Sie darauf hin, dass die Kartoffelbeizen Risolex Pulver und Risolex Flüssig ab sofort nicht mehr angewendet werden dürfen. Für beide Produkte ist ein Anwendungsverbot erlassen worden.


Kalenderwoche 9

Getreide
Positive Meldungen am Getreidemarkt sind nicht zu finden. Alles was die Erzeugerpreise beeinflussen kann, sind Meldungen, die sich negativ auswirken könnten.
Im Vergleich zur letzten Woche ist der September-Weizenkontrakt an der Börse in Paris um weitere drei Euro per Tonne gefallen.
Schauen Sie sich Ihre Produktionskosten an und denken Sie bitte über erste Vorkontrakte zur neuen Ernte nach; gerne unterstützen wir Sie dabei!

Grünland
Einige Bestände sind nach den Wintermonaten in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Bedarf, diese Bestände mit einer Nachsaat zu fördern, ist zwingend erforderlich und hilft Ihnen, die Qualität des Futters zu verbessern. Bei Interesse fahren wir gerne gemeinsam mit Ihnen auf die Flächen, um eine passende Nachsaat zu platzieren. Auch bei der Ausbringungstechnik können wir Sie unterstützen.


Kalenderwoche 8

Getreide
Die Börsenkurse haben sich in der letzten Woche kaum bewegt. Man geht aber weiter von rückläufigen Preisen aus, da die Mengenbilanzen im Getreidebereich mehr als gut sind.
Es ist schwierig sich bei diesen Preise von der neuen Ernte zu trennen, bedenken Sie jedoch bitte, dass keiner weiß, wie sich der Markt in den nächsten fünf Monaten entwickeln wird.

Düngemittel
Aufgrund des schwächeren Euros festigen sich die Preise für DAP und Harnstoff wieder.
Für Kalidünger werden ab März erneut Monatsaufschläge erhoben. Die anderen Düngemittel zeigen sich in den letzten Wochen unverändert.

Pflanzenschutz
Die Frühjahrssaison rückt näher und damit auch die Abholung bzw. Auslieferung von Pflanzenschutzmitteln. Durch die neue Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung ist die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln streng geregelt.
Bitte denken Sie daran uns eine Kopie Ihres Sachkundenachweises (Checkkarte) zukommen zu lassen. Ohne Nachweis der Sachkunde dürfen wir keine Pflanzenschutzmittel mehr rausgeben bzw. ausliefern!


Kalenderwoche 7

Getreide
Auf dem Getreidemarkt wird weder über die schlechten Preise gesprochen noch wird gehandelt. Der Markt ist zum Erliegen gekommen. Es sind weder Mischer noch Mühlen als Käufer am Markt. Man wartet weiter auf Argumente um höherer Erzeugerpreise zu rechtfertigen.

Futtermittel
Wie bereits in der letzten Woche bemerkt, befinden sich die Terminkontrakte für Eiweißfuttermittel auf einem sehr interessanten Niveau. Wir empfehlen diese Preise -bis zu 50 Prozent des Bedarfes- abzusichern.


Kalenderwoche 6

Getreide
Wir erleben den zehnten Tag in Folge mit einem negativen Schlusskurs der Pariser Börse. Die gestrige USDA-Schätzung brachte erneut bearishe Signale. Der weltweite Weizenverbrauch wurde um 4,7 Millionen Tonnen reduziert. In Kombination mit einer leicht erhöhten angenommenen Produktion sind die weltweiten Weizen-Endbestände um 6,8 Millionen Tonnen höher, als im Januar prognostiziert wurde.
All das führt nun zu weiteren Verlusten an den Börsen und weiter sinkenden Erzeugerpreisen.

Futtermittel
Die Terminkontrakte für Sojaschrot bewegen sich auf einem günstigen Niveau. Wir empfehlen den halben Bedarf bis Oktober 2017 jetzt abzusichern.


Kalenderwoche 5
Getreide
Die Versorgungslage ist weiterhin so hoch wie in den letzten Jahren nicht mehr. In Deutschland werden wir voraussichtlich zum Wirtschaftsjahresende über 20 Prozent des Verbrauches zum nächsten Wirtschaftsjahr an unverkauftem Getreide in den Lägern haben.
Das alleine birgt eine Gefahr für weiter fallende Preise.
Wenn wir auf der Suche nach Argumenten für steigende Preise sind, dann können wir lediglich feststellen, dass die Körnermaisernte unter dem Verbrauch liegt. Alles andere spricht aus heutiger Sicht leider für einen schwachen Markt.

Düngemittel
Für Kalidünger werden zum Monatswechsel erneut Monatsaufschläge erhoben. Auch für März und April sind von der Kali+Salz noch Preisanhebungen geplant.
Kalkammonsalpeter und schwefelhaltige Dünger zeigen sich unverändert und sind stabil im Preis.
Die Harnstoffpreise stehen weiterhin unter Druck. Bei Bedarf sollte jetzt Ware vorgekauft werden.
Nachdem die DAP – Preise in den letzten Wochen rückläufig waren, scheinen sie jetzt ihr unteres Niveau erreicht zu haben. 


Kalenderwoche 3

Getreide
Die Kurse fallen weiter. Mit diesem Satz ist leider alles gesagt. Sinkender Ölpreis, schlechte Erwartungen der Weltwirtschaft, hohe Getreidebestände. All das sind Schlagworte, die man wahrnimmt. So fällt es schwer steigende Getreidepreise am Horizont zu erkennen.
Diese Woche rechnet man mit kaum einer Veränderungen am Markt.

Pflanzenschutz
Aufgrund der neuen Pflanzenschutzsachkundeverordung sind wir zur Kontrolle der neuen Sachkundenachweise in Form der Chipkarte verpflichtet. Um den reibungslosen Ablauf von Pflanzenschutzmittelabholungen im Frühjahr zu gewährleisten bitten wir Sie, falls noch nicht geschehen, um die Abgabe einer Kopie der Karte. Ohne Nachweis der Sachkunde dürfen wir keine Pflanzenschutzmittel mehr aushändigen oder ausliefern!

Düngemittel
Die DAP- und Harnstoffpreise haben in der vergangenen Woche weiter nachgegeben.
Bei Kalkammonsalpeter rechnen wir nicht mit einem Preisrückgang. Das jetzige Preisniveau wird vermutlich bis zum Frühjahr bestehen bleiben. Auch die schwefelhaltigen Dünger bleiben weiterhin fest im Preis. 
Bei den Kalidüngern wird es in den nächsten Monaten weitere Preisaufschläge geben.


Kalenderwoche 2
Getreide
Gestern wurden die USDA-Zahlen neu geschätzt. Dabei wurde nur das bestätigt, was wir eh alle wissen: Wir haben eine riesige Ernte auf der Welt eingefahren, die ihre Abnehmer sucht.
Die EU-Kommission rechnet damit, dass wir im laufenden Wirtschaftsjahr 14 Prozent weniger Getreide exportieren werden. Der Druck auf die Getreidepreise wird weiter bestehen bleiben.
Die neue Ernte wird nur sporadisch besprochen; gehandelt wird kaum etwas.

Kalenderwoche 1

Getreide
Der Weizen an der Matif fällt weiter. Die Handelsbereitschaft am Markt ist davon nicht gerade belebt worden. Es scheint alles so, dass die Märkte weiter auf positive Nachrichten warten. Auch für die neue Ernte können wir nicht jeden Tag einen Preis nennen, da manche Produkte nicht immer abzusichern sind.